Monheim am Rhein: Ein Geheimtipp für den aufstrebenden Tourismussektor
Das Hotel und Restaurant „Zum Vater Rhein“ in Monheim erfreut sich wachsender Beliebtheit, insbesondere bei Gästen mit gelben Nummernschildern. Die niederländischen Touristen haben Monheim für sich entdeckt und nutzen die Stadt zunehmend für Kurztrips. Hotelier Jan Lohrum kann das nur bestätigen: Die Nachfrage nach Wochenendtrips von Deutschen und Niederländern boomt! Die charmante Stadt am Rhein hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Geheimtipp entwickelt.
Ein interessanter Aspekt ist die neue Studie zum „Wirtschaftsfaktor Tourismus“, die vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif) im Auftrag der Stadt Monheim erstellt wurde. Sie zeigt, wie wichtig der Tourismus für die Region ist und welche wirtschaftlichen Impulse er setzt. Und ganz ehrlich, das ist nicht nur für die Stadt von Bedeutung, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen.
Tourismus als Motor der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen
NRW zieht jährlich Millionen Gäste an, sowohl für Urlaubs- als auch Geschäftsreisen. Das sorgt nicht nur für einen vollen Hotelbetrieb, sondern sichert auch Einkommen und Arbeitsplätze. Die Tourismusbranche hat eine immense Wertschöpfung und bietet viele Arbeitsplätze. Wer hätte gedacht, dass so viele Menschen in der Branche tätig sind? Im Jahr 2024 waren in der Tourismuswirtschaft in NRW fast 356.000 Menschen direkt beschäftigt. Das sind 3,6 % aller Erwerbstätigen! Dazu kommen noch fast 128.000, die indirekt in Zulieferbranchen arbeiten. Das zeigt, wie tief der Tourismus in der regionalen Wirtschaft verwurzelt ist.
Die Studie, die in Zusammenarbeit mit DIW Econ und IMT der FH Westküste durchgeführt wurde, verdeutlicht die enorme Bedeutung des Tourismus für NRW. Der gesamte touristische Konsum in Nordrhein-Westfalen belief sich 2024 auf satte 46 Milliarden Euro! Davon stammen 61,7 % von Binnentouristen, während ausländische Gäste nur 8,9 % ausmachen. Es ist also klar, dass die heimischen Urlauber einen Großteil der Wertschöpfung ankurbeln.
Erholung nach der Pandemie
Die Tourismusbranche hat sich nach den schweren Einbrüchen während der Coronapandemie erstaunlich gut erholt. Der direkte Beitrag zur Bruttowertschöpfung erreichte 2024 wieder 3,7 Prozent, fast auf dem Niveau von 2019. Das ist wirklich beeindruckend! Doch während der Pandemie mussten viele Betriebe um ihre Existenz kämpfen und bis zu 800.000 Arbeitskräfte verloren gehen. Jetzt zeigt sich, wie wichtig der Tourismus als zentraler Motor für Wertschöpfung, Beschäftigung und die Attraktivität der Städte ist. Die Nachfrage im Inlandstourismus bleibt stabil und zeigt großes Potenzial für die Zukunft.
Es gibt jedoch Herausforderungen. Die Kommunen benötigen Unterstützung, um die touristische Infrastruktur zu erhalten und weiterzuentwickeln. Verlässliche Finanzierung und Investitionen in Qualität und Nachhaltigkeit sind unerlässlich, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Vor allem kleinere und mittlere Städte sind auf stabile Förderstrukturen angewiesen. Wer möchte schon, dass der Charme und die Anziehungskraft von Orten wie Monheim verloren gehen?
Insgesamt zeigt sich, dass der Tourismus nicht nur eine Freizeitbeschäftigung ist, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der das Leben in den Städten und Gemeinden prägt. Monheim und das Hotel „Zum Vater Rhein“ sind da nur zwei Facetten eines viel größeren Bildes – und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklung weiter entfaltet.
