Heute ist der 1.10.2026 und wir schauen auf das Geschehen rund um das Cannstatter Volksfest in Stuttgart. Wer denkt, die Preise für Hotelzimmer bleiben stabil, der irrt sich gewaltig. Während der Festtage steigen die Kosten für Übernachtungen bis zu viermal, was für viele Reisende einen gewaltigen Schock bedeutet. Man stelle sich vor, ein Zimmer, das normalerweise 220 Euro kostet, wird plötzlich für über 800 Euro angeboten. Und das ist kein Einzelfall! In München wurden sogar Preise von bis zu 4.000 Euro für Hotelzimmer registriert. Das ist schon eine andere Liga.

Die Meinungen der Gäste zu den Preissteigerungen gehen auseinander. Einige sind einfach fasziniert von den exorbitanten Preisen, andere empfinden sie als unannehmbar. Die Verbraucherzentrale hat dazu klargestellt, dass der Wucherparagraf hier nicht greift, da keine Notlage vorliegt. Die aktuelle Auslastung der Hotels in der Region Stuttgart liegt bei etwa 45 Prozent. Das klingt erst einmal wenig, doch der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) erklärt, dass solche Preissteigerungen im Reisegeschäft absolut normal sind. Schließlich sind die Hotels auf Umsätze bei Großereignissen angewiesen – und das Volksfest zieht nun mal viele Besucher an.

Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten

Wer auf der Suche nach günstigeren Übernachtungsmöglichkeiten ist, sollte vielleicht einen Blick über den Tellerrand werfen und sich nach Alternativen umsehen. In der Umgebung von Stuttgart, beispielsweise in Göppingen, gibt es Zimmer ab 250 Euro. Auch Möhringen wird als empfehlenswerter Standort genannt, um die Festtage ohne das große Preisschild zu genießen. Es lohnt sich also, ein wenig zu recherchieren und die Optionen zu prüfen!

Ein Beispiel ist das Hilton Garden Inn in Stuttgart, wo ein Doppelzimmer für 750 Euro anstelle von 540 Euro für zwei Nächte angeboten wird – ein ganz schöner Sprung, nicht wahr? Und das, obwohl es Gerüchte über eine Trachtenpflicht in den Festzelten gibt, die sich als haltlos herausgestellt haben. Man kann also ganz entspannt in Jeans und T-Shirt feiern, ohne sich in ein Dirndl oder eine Lederhose zwängen zu müssen!

Die Lage in München

<pInteressanterweise sinken die Preise in München, wo viele Doppelzimmer jetzt für 200 bis 300 Euro verfügbar sind. Es scheint fast so, als ob die Preise in Stuttgart und München sich gegenseitig herausfordern würden, was die Kosten angeht. Man fragt sich, ob das Volksfest in Stuttgart für die Hoteliers wirklich so lukrativ ist, wenn die Preise derart ansteigen. Letztlich müssen wir alle abwägen, was uns diese Festtage wert sind und wie viel wir bereit sind zu investieren.

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