Heute ist der 26.05.2026 und während wir uns in der Schweiz auf den bevorstehenden Sommer freuen, gibt es einige herausfordernde Nachrichten aus der Hotellerie. Die aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen einen Rückgang der Übernachtungen in Schweizer Hotels im April 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ja, es sind 0,6 Prozent weniger Logiernächte zu verzeichnen. Das sind für die Branche keine rosigen Zeiten.

Der Hauptgrund für diesen Rückgang? Die gesunkene Nachfrage ausländischer Gäste, insbesondere aus Asien und den Golf-Staaten, und das hat viel mit geopolitischen Spannungen, wie dem Iran-Krieg, zu tun. Besonders dramatisch ist der Rückgang bei den Logiernächten aus Asien, die um satte 29 Prozent gesunken sind. Auch die Gäste aus den Golf-Staaten haben sich stark zurückgehalten, mit einem Rückgang von 47 Prozent. Indien und China zeigen ebenfalls besorgniserregende Zahlen: -32 Prozent und -15 Prozent. Das ist ehrlich gesagt schon ein ziemlicher Dämpfer für die Branche.

Einheimische Gäste bringen etwas Licht

<pDoch nicht alles ist verloren, denn die einheimischen Gäste haben in diesem Jahr einen Zuwachs von 5,2 Prozent verzeichnet. Das klingt zunächst erfreulich und ist auch ein kleiner Lichtblick, aber leider reicht das nicht aus, um die Einbußen der ausländischen Besucher auszugleichen. In den ersten Monaten des Jahres 2026 war das Plus für die gesamten Übernachtungen nur minimal – gerade einmal 0,1 Prozent, mit insgesamt 9,9 Millionen Übernachtungen.

Die europäischen Gäste haben sich dagegen etwas stabiler gezeigt. Ein leichtes Plus von 0,7 Prozent bei Logiernächten aus europäischen Ländern lässt aufhorchen. Besonders erfreulich sind die Zuwächse bei Gästen aus Frankreich (+2,5 Prozent) und Deutschland (+0,3 Prozent). Damit wird klar, dass die Nachbarn uns gerne besuchen, aber auch hier gibt es Rückgänge zu verzeichnen, wie bei den Gästen aus Italien (-5,3 Prozent), dem Vereinigten Königreich (-2,6 Prozent) und den Niederlanden (-2,6 Prozent).

Der Blick auf Amerika

<pEin kleiner Hoffnungsschimmer kam aus Übersee: Die Übernachtungen aus Amerika sind um 3,6 Prozent gestiegen, vor allem dank der Gäste aus den USA, die einen Anstieg von 3,8 Prozent verzeichneten. Das klingt doch ganz nett und zeigt, dass es auch Lichtblicke gibt, selbst wenn die Gesamtlage eher angespannt ist. Bei den Rückgängen im März war es bereits ein Minus von 5,2 Prozent, was die Situation zusätzlich verschärft hat.

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Insgesamt zeigt sich Schweiz Tourismus vorsichtig optimistisch für die Sommersaison, auch wenn sie einen Rückgang von 2 bis 3 Prozent für das Gesamtjahr 2026 im Vergleich zu 2025 prognostizieren. Das wären dann etwa 43,9 Millionen Übernachtungen, was in Anbetracht der Umstände nicht ganz katastrophal klingt, aber auch nicht gerade jubelnd ist.

Für detailliertere Informationen und weitere Statistiken über den Schweizer Tourismus, schauen Sie gerne auf die offizielle Seite des BFS: Bundesamt für Statistik. Dort finden Sie die definitiven Zahlen für die ersten vier Monate, die am 8. Juni 2026 veröffentlicht werden.