Heute ist der 16.10.2026, und während sich die Welt um uns herum ständig weiterentwickelt, bleibt der Tourismus in der Schweiz ein spannendes Thema. Die neuesten Auswertungen des Switzerland Travel Centre (STC) zeigen, dass internationale Gäste aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien ihre Reisen in die Schweiz immer früher buchen und dabei auch mehr ausgeben. Ein erfreulicher Trend, der sowohl für die Hotellerie als auch für die gesamte Branche von Bedeutung ist.

Beginnen wir mit den Zahlen: Der durchschnittliche Buchungswert hat sich in den USA um satte 24 % erhöht – von 4900 auf 6100 Franken. Auch die Aufenthaltsdauer hat sich verlängert, und zwar von sechs auf sieben Nächte! Gepäcktransporte und Reisen in der 1. Klasse sind besonders gefragt. Das lässt darauf schließen, dass die Gäste bereit sind, für einen komfortablen Aufenthalt tiefer in die Tasche zu greifen. Britische Reisende haben ebenfalls zugeschlagen, mit einem Anstieg des durchschnittlichen Buchungswerts um 12 % auf 5330 Franken. Und auch die Australier sind nicht weit dahinter: Ihr Buchungswert stieg um 11 % auf 4600 Franken. Deutschland liegt mit einem Anstieg von 7 % im Mittelfeld.

Frühes Buchen – Ein neuer Trend

Was mir besonders aufgefallen ist: Der mediane Buchungsvorlauf hat sich deutlich verlängert. Deutsche Gäste buchen nun im Schnitt 13 Tage früher als im Vorjahr. Australische Reisende sind mit etwa 154 Tagen im Voraus die Planungsweltmeister. Die britischen Gäste zeigen sich ebenfalls lernwillig und nähern sich dem Buchungsverhalten der klassischen Fernmärkte an. Das zeigt, dass viele Reisende ihre Urlaubspläne ernst nehmen und sich frühzeitig um die besten Angebote kümmern.

Die Monate Mai, Juni und September sind nach wie vor die Favoriten, wenn es um Reisen in die Schweiz geht. Wer die Ruhe und Schönheit der Natur in einem weniger überlaufenen Rahmen genießen möchte, sollte vielleicht die Zeit zwischen April und Oktober in Betracht ziehen. Der späte Frühling und der frühe Herbst bieten eine wunderbare Gelegenheit, die landschaftliche Vielfalt der Schweiz zu entdecken, während die Temperaturen mild bleiben.

Erholung nach der Pandemie

Der Schweizer Tourismus hat sich nach der Pandemie auf bemerkenswerte Weise erholt. 2025 wurden 41,2 Millionen Logiernächte verzeichnet – ein Plus von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr und sogar 3 % mehr als im Rekordjahr 2019. Das ist eine beachtliche Leistung! Besonders stark war der Zuwachs bei amerikanischen Gästen, die zunehmend Luxusreisen in die Alpen buchen. Auch die Verfügbarkeit von Direktflugverbindungen hat dazu beigetragen, dass sich die Schweiz als beliebtes Reiseziel etabliert hat.

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Die Top-Destinationen ziehen die Touristen magisch an. Graubünden, mit seinen malerischen Orten wie St. Moritz und Davos, führt die Liste der Logiernächte an. Aber auch Städte wie Zürich und Genf sind heiß begehrt, wobei Zürich vor allem bei den Stadthotels die meisten Übernachtungen verzeichnet. Die Vielfalt der Schweizer Landschaften macht es einfach, den perfekten Rückzugsort zu finden – sei es in den Bergen, an den Seen oder in den lebhaften Städten.

Ein Blick in die Zukunft

Interessanterweise zeigt sich, dass die Überseegäste ihre Reisen zunehmend wieder mit Aufenthalten in Nachbarländern wie Italien oder Frankreich kombinieren. Ein bisschen Abwechslung schadet ja nie! Die Nachfrage nach individuellen Reisen mit lokalen Guides nimmt zu, und auch maßgeschneiderte Angebote finden immer mehr Anklang, besonders bei Gästen aus Japan und Indien. Das zeigt, dass die Schweiz nicht nur als Ziel, sondern auch als Teil eines größeren Reiseerlebnisses wahrgenommen wird.

Insgesamt zeigt sich, dass die Schweiz ein ganzjährig attraktives Reiseziel bleibt. Ob im Sommer, wenn die Alpen in voller Blüte stehen, oder im Winter mit schneebedeckten Pisten und festlichen Weihnachtsmärkten – die Schweiz hat für jeden etwas zu bieten. Die Mischung aus Natur, Kultur und kulinarischen Erlebnissen macht die Schweiz zu einem Ort, an dem man immer wieder gerne verweilt.