Heute ist der 28.08.2026 und die neuesten Zahlen zum Tourismus in Berlin und Brandenburg sind da – ein Thema, das uns alle bewegt, egal ob wir in der Branche arbeiten oder einfach nur gerne reisen. Berlin, die pulsierende Metropole, hat im ersten Halbjahr 2026 einen leichten Rückgang bei den Übernachtungen verzeichnet. Mit 5,9 Millionen Gästen, die von Januar bis Juni die Stadt besuchten, liegt die Gästezahl um 0,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Gesamtzahl der Übernachtungen beläuft sich auf 13,6 Millionen, was einem Rückgang von 2,7 Prozent entspricht. Das klingt nicht nach dem großen Aufschwung, den wir uns alle erhofft haben!

Interessanterweise gibt es bei den Inlandsgästen eine positive Wendung: Die Zahl der deutschen Besucher stieg um 1,8 Prozent, und sie buchten insgesamt 8,3 Millionen Übernachtungen, was nahezu dem Vorjahresniveau entspricht. Das zeigt, dass wir die heimischen Urlauber wieder für unsere schönen Städte begeistern können. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Inlandsgäste lag bei 2,1 Tagen, während die ausländischen Gäste etwas länger blieben, nämlich 2,6 Tage. Besonders die Gäste aus Zypern hielten sich mit 3,3 Tagen am längsten in der Hauptstadt auf.

Die internationalen Gäste und ihre Vorlieben

Die meisten ausländischen Gäste kamen aus dem Vereinigten Königreich, den USA und den Niederlanden. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die britischen Besucher mit 564.000 Übernachtungen die Spitzenposition einnahmen, gefolgt von den Amerikanern mit 511.000 und den Niederländern mit 361.000. Doch es gibt auch Lichtblicke: Rumänien und Malta verzeichneten die größten prozentualen Zuwächse bei den Übernachtungen – 27,3 Prozent und 11,0 Prozent. Auf der anderen Seite gab es aber auch Rückgänge, etwa bei den Gästen aus Israel und Island, die um 38,0 Prozent beziehungsweise 30,4 Prozent weniger Übernachtungen buchten.

Die durchschnittliche Auslastung der Berliner Gästebetten lag bei 52,3 Prozent. Ende Juni standen den Besuchern 693 Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten sowie zehn Campingplätze zur Verfügung. Das ist eine beachtliche Auswahl, aber die Zahlen lassen Raum für Optimismus – da geht noch mehr!

Brandenburg: Ein bisschen weniger, aber nicht weniger reizvoll

Schauen wir uns nun Brandenburg an, das ebenfalls einen Rückgang bei den Gästezahlen verzeichnete. Rund 2,5 Millionen Gäste besuchten die malerische Region von Januar bis Juni 2026, was einen Rückgang von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Übernachtungen sanken auf 6,3 Millionen, was einem Minus von 1,5 Prozent entspricht. Aber Kopf hoch, die Urlauber bleiben weiterhin treu! Im Juni 2026 wurden 580.148 neu angekommene Gäste gezählt und 1.468.834 Übernachtungen registriert.

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Die Inlandsgäste in Brandenburg erlebten einen geringfügigen Rückgang von 0,3 Prozent, während die Zahl der Übernachtungen um 1,2 Prozent sank. Bei den ausländischen Gästen gab es sogar einen Rückgang von 1,6 Prozent bei den Ankünften und 5,2 Prozent bei den Übernachtungen. Dennoch bleibt Polen mit 23,6 Prozent der Übernachtungen der größte Markt für Brandenburg.

Regionale Highlights und Entwicklungen

Die beliebtesten Reiseregionen in Brandenburg sind nach wie vor das Seenland Oder-Spree mit 969.548 Übernachtungen, gefolgt von der Brandenburgischen Seenplatte (948.940 Übernachtungen) und dem Spreewald (906.642 Übernachtungen). Während die Zahlen in vielen Regionen gesunken sind, gibt es auch positive Ausnahmen: Das Lausitzer Seenland verzeichnete einen Zuwachs von 10,4 Prozent, und Frankfurt (Oder) war mit einem Plus von 12,8 Prozent die Stadt mit dem höchsten Wachstum. Potsdam konnte ebenfalls glänzen, hier gab es 3,3 Prozent mehr Gäste und 2,1 Prozent mehr Übernachtungen.

Ende Juni 2026 waren in Brandenburg 1.455 Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten geöffnet, und es standen insgesamt 89.471 Betten zur Verfügung. Das sorgt für eine durchschnittliche Auslastung von 36,8 Prozent. Und für alle, die gerne campen, standen 177 Urlaubscampingplätze zur Verfügung – vielleicht der perfekte Ort für einen entspannenden Urlaub in der Natur.

Die Erhebungen zur Tourismusstatistik in Brandenburg erfolgen regelmäßig und liefern wertvolle Daten. Rund 1.700 Betriebe sind in dieser amtlichen Statistik einbezogen, die uns spannende Einblicke in die Anzahl der Gäste, deren Herkunft und die Übernachtungen geben.

Insgesamt zeigt der Blick auf die aktuellen Zahlen sowohl in Berlin als auch in Brandenburg eine gemischte Bilanz. Während es einige Rückgänge gibt, sind die heimischen Gäste ein Lichtblick. Die Herausforderungen bleiben, aber die Reiseziele haben viel zu bieten – und es gibt immer noch die Möglichkeit, den Tourismus neu zu beleben und die Menschen zu begeistern!