Heute ist der 23.06.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Welt des Gastgewerbes in Deutschland. Im Mai 2026 kann die Branche aufatmen: Während viele andere Wirtschaftszweige in eine Abwärtsspirale geraten sind, vermeldet das Gastgewerbe ein Umsatzplus von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist schon fast ein kleiner Grund zur Feier! Man könnte sagen, dass die Gastronomen und Hoteliers sich in diesen herausfordernden Zeiten wacker schlagen, während der Handel zum Beispiel einen Rückgang von 6,5 Prozent hinnehmen musste. Es ist ja wirklich bemerkenswert, wie das Gastgewerbe inmitten solcher Turbulenzen standhält.

Natürlich gibt es auch einen möglichen Grund für diesen erfreulichen Anstieg: Ein zusätzlicher Feiertag könnte die Umsatzentwicklung im Gastgewerbe positiv beeinflusst haben. Ein Hoch auf die Feiertage! Aber nicht nur die Umsätze zeigen eine positive Entwicklung. Auch die Löhne und Gehälter im Gastgewerbe sind um beeindruckende 7,3 Prozent gestiegen – das übertrifft den Mittelstandsdurchschnitt von 4,4 Prozent. Das klingt doch wirklich nach einer win-win-Situation für die Beschäftigten, die sich über ein kleines bisschen mehr im Geldbeutel freuen können.

Die Zahlen im Detail

<pDer DATEV Mittelstandsindex, der auf anonymisierten Daten von über einer Million Unternehmen basiert, zeigt, dass die Gesamtumsätze des Mittelstands im Mai 2026 um 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Das ist ein klarer Hinweis auf die anhaltende Umsatzschwäche im Mittelstand, die seit drei Jahren andauert. Gerade in Bereichen wie dem Baugewerbe und dem verarbeitenden Gewerbe sieht es düster aus: Hier wurden Rückgänge von 5,8 und 4,2 Prozent verzeichnet. Man könnte sagen, das Gastgewerbe ist das kleine Licht in einem ansonsten trüben Bild der Wirtschaft.

Die Löhne im gesamten Mittelstand sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent, während die Beschäftigung nahezu stabil blieb. Ein Rückgang um 0,1 Prozent – da fragt man sich, was da los ist. Vielleicht ist das der Moment, in dem wir uns fragen, wie stark die Belastungen in verschiedenen Branchen unterschiedlich verteilt sind. Der Handel und das Baugewerbe kämpfen mit strukturellem und konjunkturellem Gegenwind, während das Gastgewerbe sich behauptet.

Ein Blick in die Zukunft

Die Daten, die wir hier betrachten, stammen aus dem DATEV Mittelstandsindex, der seit September 2024 monatlich veröffentlicht wird. Er bietet einen datenbasierten Blick auf die Lage von Kleinstunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland. Die Analyse stützt sich auf Informationen aus Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnabrechnungen von mehr als acht Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Das bringt uns zurück zu den Kernbereichen, die wir nicht aus den Augen verlieren dürfen: Umsätze, Löhne und Beschäftigung.

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Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im Gastgewerbe weiter entwickeln wird. Wird der positive Trend anhalten? Oder wird der Wind sich wieder drehen? Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es wichtig, die Ohren offen zu halten und die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Das Gastgewerbe hat in jedem Fall bewiesen, dass es auch unter Druck bestehen kann – und das ist doch schon mal ein Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken.