Heute ist der 15.09.2026 und während wir uns auf das nächste Oktoberfest vorbereiten, werfen wir einen Blick zurück auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der letzten Festwochen. Was für ein Spektakel! Das Oktoberfest 2025 hat die Wirtschaft in München so richtig angekurbelt. Die Analyse anonymer Transaktionsdaten von Visa zeigt, dass die Ausgaben während der Festwochen um beeindruckende 30 Prozent im Vergleich zu normalen Sommertagen angestiegen sind. An den Spitzentagen waren es sogar fast 70 Prozent mehr! Das ist ein echtes Fest für die Münchner Wirtschaft.

Tobias Czekalla, der Deutschland-Chef bei Visa, hat den „Wiesn-Effekt“ auf den Münchner Handel, die Transport- und Gastronomiebranche hervorgehoben. Zwei Wochen vor dem großen Finale der Wiesn gab es ein regelrechtes Umsatzfeuerwerk. Die Modehändler verzeichneten ein Plus von satten 206 Prozent bei Visa-Zahlungen. Und auch Souvenirhändler freuten sich über einen Anstieg von 155 Prozent im Zahlungsvolumen. Da kann man sich lebhaft vorstellen, wie die Besucher mit Tüten voller Trachten und Bierkrügen durch die Straßen flanierten!

Internationales Flair und steigende Besucherzahlen

Die internationale Nachfrage nach München wächst – besonders aus Asien und Lateinamerika. Die Flugbuchungen aus dem Asien-Pazifik-Raum sind um 42 Prozent gestiegen, und aus Lateinamerika um 23 Prozent. Wer hätte das gedacht? Italienische Gäste waren zur Halbzeit nur auf Rang sechs bei den internationalen Ausgaben, schafften es aber am Abschlusswochenende sogar auf Platz fünf. Trotzdem waren die USA die unangefochtenen Spitzenreiter unter den ausländischen Besuchern. Ein Drittel aller internationalen Visa-Ausgaben kam von dort, gefolgt von unseren Nachbarn aus der Schweiz und Österreich, die ebenfalls kräftig in die Taschen griffen.

Die Ausgaben haben sich für ausländische Gäste sogar mehr als verdoppelt – eine Steigerung von 161 Prozent! Wenn wir das mit dem Vorjahr vergleichen, zeigt sich ein Anstieg der Gesamtausgaben von 11 Prozent. Besonders die Sektoren wie Transport, Unterkünfte und Gastronomie haben richtig profitiert. Und das alles, während die Bargeldabhebungen zurückgingen. Das Volumen war um 37 Prozent niedriger als im Vorjahr, und der Anteil der Bargeldabhebungen sank auf 11 Prozent. Fast 94 Prozent der Visa-Transaktionen wurden kontaktlos durchgeführt. Die Zukunft ist also da – und sie ist digital!

Ein Blick auf die Zahlen

<pDie Wiesn 2025 zog rund 6,5 Millionen Gäste an. Das ist eine Menge Menschen, die sich in den Festzelten tummeln, Bier trinken und Brathendl verputzen. Apropos Bier: Im Jahr 2025 wurden rund 6,5 Millionen Maß Bier konsumiert – ein Hochgenuss, der nicht nur den Durst stillte, sondern auch die Kassen klingeln ließ. Die Preise für eine Maß lagen zwischen 14,80 und 15,90 Euro. Und die Brathendl? Die wurden 351.461 Mal geordert – ein echter Gaumenschmaus!

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Das Oktoberfest ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch ein wirtschaftlicher Motor für die Region. Der Stromverbrauch lag 2025 bei rund 2,8 Millionen Kilowattstunden und wurde vollständig mit Ökostrom gedeckt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn man sich fragt, wie viel Energie so ein Fest wirklich braucht. Insgesamt zeigt die Analyse, dass das Oktoberfest nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wirtschaftliches Ereignis von internationaler Bedeutung ist.