Heute ist der 29. Mai 2026 und die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft steigt. Am 14. Juni um 19 Uhr geht es endlich los! Die ersten Spiele, die unsere Nationalmannschaft betreffen, sind für den 20. und 25. Juni angesetzt, jeweils um 22 Uhr. Da kann man nur sagen: Wer hat schon die Zeit, um darauf zu warten? Aber irgendwie ist die Stimmung in Rheinland-Pfalz noch etwas verhalten. Eine Umfrage hat gezeigt, dass große Public Viewing-Veranstaltungen bislang nicht geplant sind. Das ist schon ein bisschen überraschend, wenn man an die letzten WM-Feierlichkeiten zurückdenkt. Wo sind die großen Feste geblieben?
Einige Gastronomen wollen dennoch nicht tatenlos zusehen. Kneipen und Biergärten in Mainz, wie die Halle 45 und der Biergarten des Favorite Parkhotels, haben bereits angekündigt, die Spiele zu übertragen. Der Dehoga-Präsident Gereon Haumann hat an die Gastronomiebetriebe appelliert, sich zu engagieren und Public Viewing zu organisieren. Er beschreibt die aktuelle Lage mit den Worten „Still ruht der See“ – ein Bild, das vielsagend ist. In Mainz ist kein größeres öffentliches Public Viewing geplant, und die letzte große Veranstaltung fand 2006 statt. Das ist schon eine Weile her!
Die Herausforderungen für die Gastronomie
In Trier sieht die Situation ein wenig anders aus. Hier ist beim Flieten Franz eine größere Veranstaltung genehmigt worden, allerdings nur für die ersten drei Spiele. Koblenz hat auch einen Antrag für Public Viewing im Biergarten am Deutschen Eck eingereicht, wo Platz für bis zu 4.500 Personen vorgesehen ist. Das klingt nach einem richtig tollen Event! In Ludwigshafen hingegen scheinen die Gastronomen eher zurückhaltend zu sein – kein großes Public Viewing, aber die Bereitschaft ist da. Das ist irgendwie schade, denn die WM ist doch eine perfekte Gelegenheit, um die Gemeinschaft zu feiern.
Die Dehoga hat den Gastronomen einige nützliche Tipps mit auf den Weg gegeben: Technik, Genehmigungen, reduzierte Speisekarten und eine erhöhte Zapfkapazität sind nur einige Punkte, die es zu beachten gilt. Gastronom Laux aus Trier hat jedoch auch die finanziellen Risiken thematisiert. Die Kosten für Veranstaltungen können zwischen 5.000 und 6.000 Euro pro Spieltag liegen. Das ist ganz schön viel Holz, wenn man bedenkt, dass die Zuschauerzahlen ungewiss sind. Wer möchte schon in die finanzielle Bredouille geraten, nur um ein paar Spiele zu zeigen?
Ein Blick in die Zukunft
So bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird. Vielleicht wird der Ansturm auf die Gastronomie noch größer, wenn die ersten Spiele angepfiffen werden und die Fans sich versammeln, um gemeinsam zu jubeln oder auch mal zu trauern. Endlich wieder zusammen erleben, was Fußball ausmacht – das wäre doch was! Hoffen wir, dass die Gastronomen in Rheinland-Pfalz die Chance ergreifen und Public Viewing umsetzen. Denn was ist schöner, als bei kühlem Bier und einer Bratwurst die Tore zu feiern? Es bleibt spannend!