Gastro Schweiz: Menschen im Mittelpunkt einer neuen Kampagne
Heute ist der 20.08.2026, und ich kann euch sagen, die Schweizer Gastgewerbe-Szene brodelt! Da wird nicht nur über die neuesten Trends in der Gastronomie gesprochen, sondern auch über die Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben, um uns ein Stück Lebensqualität zu schenken. Gerade hat GastroSuisse eine neue Kampagne mit dem Titel «Zum Glück gibt’s Gastro» ins Leben gerufen, die sich an die rund 270.000 Beschäftigten der Branche richtet. Das ist eine Menge Menschen, die täglich etwa 2,5 Millionen Gäste in unseren Restaurants, Cafés und Bars bewirten. Das ist nicht nur eine beeindruckende Zahl, das zeigt auch, wie wichtig die Mitarbeiter für das gesamte Gastgewerbe sind.
Beat Imhof, Präsident von GastroSuisse, hebt die zentrale Rolle dieser Menschen hervor. Sie sind das Herz und die Seele der Branche. Die Kampagne thematisiert die Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Bedeutung des Personals. Alltagssituationen aus Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben werden in kurzen, einprägsamen Filmen gezeigt. Und das Beste? Die Initiative umfasst auch Maßnahmen für Gäste, Betriebe und Partner. So können Gäste über den Dienst PostCard-Creator der Schweizerischen Post persönliche Fotos und Dankesbotschaften versenden – eine schöne Geste, die zeigt, dass man die Arbeit der Mitarbeitenden wertschätzt!
Neue Impulse für die Gastronomie
Doch das ist noch nicht alles! In der Romandie wurde eine weitere Imagekampagne ins Leben gerufen, die in Zusammenarbeit mit Starkoch Franck Giovannini entstanden ist. Diese Initiative zielt darauf ab, die Begeisterung für die vielfältige Gastronomiebranche zu wecken. In einem kreativen Video zeigt Giovannini, wie ein Parkhaus in einen einladenden Gastronomiebereich verwandelt wird – ein Bild für die Seele, wenn man sieht, was mit ein wenig Leidenschaft und Kreativität alles möglich ist. Der Starkoch betont, dass es gerade die menschlichen Erfahrungen sind, die das Gastgewerbe so besonders machen.
Diese Kampagnen finden nicht nur in der Romandie, sondern auch im Tessin und in der Deutschschweiz Anwendung. Präsident Beat Imhof ist stolz auf diese Initiativen. Sie sind Teil des Maßnahmenplans Avanti!, der darauf abzielt, Fachkräfte für die Branche zu gewinnen. Und das ist dringend nötig, denn die Schweiz kämpft mit einem Fachkräftemangel, der nicht nur das Gastgewerbe betrifft, sondern auch die Bauwirtschaft und den Gesundheitssektor.
Der Fachkräftemangel als Herausforderung
Der Fachkräftemangel ist ein ernstzunehmendes Problem. Staatssekretär Alexandre Fasel hat es treffend formuliert: Die Schweiz kann keine Insel sein. Ohne Zuwanderung gibt es keinen Fortschritt oder Wohlstand. Viele Gastronomiebetriebe sind auf Mitarbeiter angewiesen, die oft aus dem Ausland kommen. Die Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt stellt eine besondere Herausforderung dar. Obwohl der Bedarf an Fachkräften hoch bleibt, sind die Löhne in diesen Sektoren kaum gestiegen, was zu Unzufriedenheit bei Gewerkschaften und Arbeitnehmern führt. Die Unternehmen müssen sich anstrengen, um sowohl die Löhne als auch die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Man fragt sich oft, wie man die Herausforderungen im Gastgewerbe angehen kann. Eine bessere Aus- und Weiterbildung sowie die Unterstützung von Müttern und älteren Arbeitnehmern könnten ein Schritt in die richtige Richtung sein. Doch die Finanzierung dieser Maßnahmen ist umstritten und wird sicherlich noch viele Diskussionen mit sich bringen. Es zeigt sich, dass der Weg zur Lösung komplex ist und einer gemeinsamen Anstrengung bedarf, um die Zukunft des Gastgewerbes in der Schweiz zu sichern.
