Graubünden im Aufwind: Arbeitsmarkt bleibt stabil trotz kleiner Veränderungen
Heute ist der 7. September 2026, und die Arbeitsmarktlage im Kanton Graubünden zeigt sich weiterhin stabil, auch wenn es ein paar kleine Veränderungen gegeben hat. Endes August waren 1.242 Personen arbeitslos gemeldet – das sind 24 mehr als im Juli. Aber hey, die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 1,1 Prozent. Das ist doch schon mal ein Lichtblick, oder? Wenn wir uns die Zahlen anschauen, wird deutlich, dass es zusätzlich 938 nichtarbeitslose Stellensuchende gibt. Das sind Menschen, die in Weiterbildungs- oder Beschäftigungsmaßnahmen stecken oder die Unterstützung der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Anspruch nehmen.
Insgesamt waren im August 2.180 Stellensuchende registriert, was einen Anstieg von 42 gegenüber dem Vormonat bedeutet. Der Grund für die niedrige Arbeitslosigkeit im Kanton lässt sich auf wirtschaftliche und saisonale Faktoren zurückführen. Insbesondere der Tourismus und das Baugewerbe zeigen sich stark und tragen erheblich dazu bei, dass die Arbeitslosigkeit nicht in die Höhe schnellt. Das ist besonders in den Sommermonaten immer wieder zu beobachten.
Ein Blick auf die Geschlechterverteilung
Von den 1.242 Arbeitslosen waren 534 Frauen und 708 Männer. Das zeigt, dass die Arbeitslosigkeit zwar eher männlich geprägt ist, aber auch viele Frauen betroffen sind. Besonders auffällig ist die hohe Zahl an Arbeitslosen im Gastgewerbe mit 203 Personen – das ist der größte Anteil. Der Detailhandel folgt mit 116, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen mit 115 und dem Baugewerbe mit 96. Das sind alles Bereiche, die in den letzten Monaten stark gefordert waren, wahrscheinlich auch durch die besondere Situation in der Gastronomie und im Tourismus.
Wenn wir uns die Langzeitarbeitslosen anschauen, ist die Zahl von 93 auf 97 gestiegen. Es ist ein kleines, aber doch bemerkenswertes Plus. Im Vergleich zur restlichen Schweiz bleibt die Bündner Arbeitslosenquote jedoch niedrig. Landesweit waren Ende August 141.544 Personen arbeitslos, was einer Quote von 3,0 Prozent entspricht. Da hat Graubünden doch einen ganz ordentlichen Schnitt.
Kurzarbeit und wirtschaftliche Stabilität
Ende August hatten in Graubünden drei Betriebe eine Bewilligung für Kurzarbeitsentschädigung. Maximal könnten 63 Arbeitnehmende betroffen sein – ein Anstieg von 7 im Vergleich zum Vormonat. Die genauen Zahlen, wie viele tatsächlich in Kurzarbeit sind, bleiben aber unklar. Das zeigt, dass die Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt weiterhin bestehen, auch wenn die Zahlen insgesamt relativ stabil sind.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die monatlichen Arbeitsmarktstatistiken zu veröffentlichen. Auf der Webseite amstat.ch findet man eine Menge an Daten, Berichten und Analysen zur Entwicklung des Arbeitsmarkts. Es ist schon spannend, wie sich die Zahlen entwickeln und welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Ob es nun um die hohe Zahl an offenen Stellen oder die verschiedenen arbeitsmarktlichen Maßnahmen geht – der Kanton Graubünden scheint sich in einer recht soliden Position zu befinden.
