Heute ist der 4.09.2026 und während wir uns auf die bevorstehenden Monate vorbereiten, gibt es Neuigkeiten aus dem Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt, die für viele von uns von erheblichem Interesse sind. Die Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2026 zeigen einen deutlichen Rückgang – real gesehen um 4,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist schon ein ziemlicher Brocken, wenn man bedenkt, dass die nominalen Umsätze zwar um 2,2 % gestiegen sind, aber das hilft den Betroffenen nicht viel, wenn die Inflation die Kaufkraft der Gäste schmälert.

Wie es aussieht, hat auch die Beschäftigung im Gastgewerbe gelitten. Insgesamt sank die Zahl der Beschäftigten um 3,1 %. Im Beherbergungswesen gab es hier einen Rückgang von 1,6 %, während in der Gastronomie sogar 3,6 % weniger Menschen ihren Arbeitsplatz fanden. Das ist schon ein besorgniserregender Trend, der nicht ignoriert werden kann. Besonders die Gastronomie erlebte einen stärkeren Umsatzrückgang von real 5,8 %. Das klingt fast paradox, denn nominal gab es hier einen Zuwachs von 2,0 %. Wo bleibt da die Logik?

Umsatzentwicklung im Beherbergungswesen

Im Beherbergungswesen, also bei unseren geliebten Hotels, Pensionen und Gasthöfen, sieht das Bild ähnlich aus. Hier wurde ein reales Umsatzminus von 2,4 % verzeichnet, während die nominalen Umsätze um 2,7 % stiegen. Es ist schon verwirrend, dass man mehr einnimmt, aber gleichzeitig weniger verkauft. Man fragt sich: Wo sind die Gäste geblieben? Vielleicht ist der Konkurrenzdruck einfach zu hoch geworden oder die Preise sind für viele zu unattraktiv.

Interessanterweise zeigt eine Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 03.09.2026, dass die Zahlen vorläufig sind und laufend aktualisiert werden. Das Gastgewerbe hat ja auch eine wichtige Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung. Es liefert uns wertvolle Indikatoren für konjunkturelle und jahreszeitliche Verläufe. Und das ist nicht nur ein trockener Statistik-Schnickschnack – das beeinflusst schließlich, wie wir unsere Branche steuern.

Fachkräftemangel und Herausforderungen

Ein weiteres, nicht zu vernachlässigendes Thema ist der Fachkräftemangel. Die Branche hat schon vor der Pandemie mit Herausforderungen zu kämpfen gehabt. Das Medianentgelt im Gastgewerbe lag Ende 2024 bei 2.413 Euro brutto im Monat – das ist wirklich nicht viel, wenn man bedenkt, wie hart die Arbeit ist. Viele Kolleginnen und Kollegen haben andere, besser bezahlte Jobs gesucht oder sich in ruhigere Branchen umorientiert. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Betriebsführung, sondern auch auf die Ausbildungszahlen. 2025 standen nur noch 120 Bewerber 250 Ausbildungsplätzen gegenüber. Ein gefährlicher Trend, der uns alle betrifft!

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Der Rückgang im Gastgewerbe ist nicht nur eine Frage der Zahlen – es geht um die Menschen, die dahinterstehen. Viele erfahrene Fachkräfte sind nicht zurückgekehrt, und die, die geblieben sind, müssen oft mehr leisten, als ihnen lieb ist. Die Digitalisierung und moderne Arbeitszeitmodelle könnten hier helfen, aber das ist ein Thema, das noch weitreichende Diskussionen erfordert.

Um es kurz zu machen: Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt steht vor großen Herausforderungen. Die Zahlen sind besorgniserregend, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche in den kommenden Monaten entwickeln wird. Vielleicht können neue Ideen und Konzepte helfen, das Ruder herumzureißen. Wir alle sind gespannt, was die Zukunft bringt.