Kampf gegen den Sturm: Wie die Gastronomie und Hotellerie in Deutschland die Schatten des Iran-Kriegs bewältigen
Heute ist der 13.06.2026 und die Schatten des Iran-Kriegs werfen einen langen Schatten über die deutschen Hotels und Gaststätten. Die aktuellen Entwicklungen sind nicht nur beunruhigend, sondern sie wirken sich auch direkt auf die Branche aus. Jana Schimke, die neue Hauptgeschäftsführerin der Dehoga, hat sich in einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ zu den Herausforderungen geäußert, mit denen die Gastronomie und Hotellerie konfrontiert sind. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und sind alles andere als beruhigend.
Eine Umfrage des Branchenverbandes zeigt, dass 76 Prozent der Betriebe von einer spürbaren Konsumzurückhaltung berichten. Das heißt, die Menschen gehen seltener aus, und wenn sie es tun, dann oft mit einem strengen Budget. 47 Prozent der Betriebe haben Stornierungen erlebt – in der Hotellerie betrifft das jeden zweiten Betrieb! In der Gastronomie sind es immerhin 38 Prozent, die mit leeren Tischen kämpfen müssen. Es ist auffällig, wie viele Menschen beim Restaurantbesuch sparen, Getränke oder Desserts auslassen und sich allgemein seltener in Lokalen blicken lassen.
Steigende Kosten und sinkende Umsätze
Die Situation wird nicht einfacher, denn die Kosten steigen in nahezu allen Bereichen. Laut den Berichten der Unternehmen spüren 90 Prozent höhere Brenn- und Kraftstoffpreise. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Anfahrt der Gäste, sondern auch auf die Lieferungen der Lebensmittel, die wiederum um 86 Prozent teurer geworden sind. Der Transport und die Logistik machen es nicht besser – 80 Prozent der Betriebe berichten von höheren Kosten in diesem Bereich. Die Inflation hat die Branche fest im Griff und sorgt für ein Umsatzminus von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist wirklich ein harter Schlag!
Die Gastronomie und Hotellerie befinden sich inmitten eines Sturms, der durch geopolitische Unruhen und wirtschaftliche Herausforderungen angeheizt wird. Die Betriebe müssen nicht nur kreativer werden, um die Gäste zurückzugewinnen, sondern auch Wege finden, die enormen Kosten zu stemmen. Angesichts dieser Situation bleibt zu hoffen, dass sich die Lage bald verbessert und die Gäste wieder unbeschwert genießen können.
