Heute ist der 22.04.2026. An einem strahlenden Tag versammelten sich im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest rund 2500 Gäste aus der Hotellerie und Gastronomie, um ihre Stimme für eine Branche zu erheben, die mehr Luft zum Atmen braucht. Die Veranstaltung, die im Zeichen des Gastro-Frühlings 2026 stand, wurde von Ministerpräsident Markus Söder eröffnet, der die unermüdliche Unterstützung der Staatsregierung für die bayerische Gastronomie bekräftigte. Diese Branche, so Söder, sei nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch eine „Seelenbranche“ mit immensem gesellschaftlichem Wert.

In diesem festlichen Rahmen nahm Angela Inselkammer, Präsidentin des Dehoga Bayern, das Wort und dankte für die bereits umgesetzten Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen. Doch sie warnte auch vor zusätzlichen Belastungen, die den Betrieben das Leben schwer machen könnten. Besonders der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf Speisen, der seit Januar 2026 bundesweit gilt, wurde als entscheidend hervorgehoben. Inselkammer forderte mehr Gestaltungsspielraum und Investitionsmöglichkeiten für die rund 36.000 Betriebe des bayerischen Gastgewerbes sowie Entlastungen für die Beschäftigten, die für etwa 450.000 Erwerbstätige in Bayern sorgen.

Wirtschaftliche Herausforderungen und politische Zusagen

Die Veranstaltung thematisierte nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern auch die politischen Zusagen und strukturellen Herausforderungen, mit denen das Gastgewerbe konfrontiert ist. „Wir brauchen schnellere Reformen und weniger Bürokratie, um Investitionen und Arbeitsplatzschaffung zu fördern“, forderte Inselkammer eindringlich. Unterstützung erhielt sie von Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber, die das Qualitätssiegel „Ausgezeichnetes Festzelt“ an das Hippodrom und die Festhalle Bayernland verlieh. Kaniber sprach sich zudem für flexiblere Arbeitszeitmodelle aus, um den Bedürfnissen der Branche gerecht zu werden.

Die Bedeutung des Gastgewerbes wurde auch durch die Teilnahme von über 3500 Gastgebern aus Baden-Württemberg am Frühlingsfest unterstrichen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Arbeitsministerin Ulrike Scharf betonten in ihren Reden die wirtschaftliche Relevanz der Branche und die Notwendigkeit, bürokratische Hürden abzubauen, um das Gastgewerbe zu entlasten und zukunftsfähig zu gestalten.

Ein starkes Bekenntnis zur Branche

Mit dem eindringlichen Appell an die Politik, Luft zum Atmen zu schaffen statt zusätzliche Lasten aufzuerlegen, wurde klar, dass die bayerische Gastronomie bereit ist, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Es ist ein starkes Bekenntnis zu einer Branche, die nicht nur Genuss, sondern auch Gemeinschaft und kulturelle Identität bietet. Die Worte von Ministerpräsident Söder und den anderen Rednern hallen noch nach und setzen ein Zeichen für die Zukunft des Gastgewerbes in Bayern.

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Für alle Beteiligten steht fest: Die Gastronomie ist mehr als nur ein Wirtschaftszweig. Sie ist ein Teil unserer Gesellschaft, der Pflege und Förderung bedarf, um auch in Zukunft ein Ort der Begegnung und des Genusses zu bleiben.