Heute ist der 23.06.2026, und man könnte meinen, im Gastgewerbe in Niedersachsen geht alles seinen gewohnten Gang. Doch ein Schatten zieht auf – der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Niedersachsen schlägt Alarm. Die mögliche Abschaffung von Minijobs könnte gravierende Folgen für die Branche haben. Rund 109.000 Menschen in Niedersachsen sind auf Minijob-Basis im Gastgewerbe tätig. Das ist eine ordentliche Zahl, oder? Ein ganzes Heer an flexiblen Arbeitskräften, die für die Gastronomie unverzichtbar sind!

Verbandspräsident Dirk Breuckmann, auch Direktor des Maritim Airport Hotels in Hannover-Langenhagen, äußert sich klar gegen die Pläne, den Sonderstatus von Minijobs nur auf Schüler zu beschränken. „Minijobs sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Personalplanung in der Gastronomie“, betont er. Und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis! Viele Tätigkeiten, die in der Gastronomie anfallen, sind so flexibel, dass sie sich nicht in reguläre Arbeitsverhältnisse umwandeln lassen. Da sind die kurzen Schichten an Wochenenden oder die Aushilfen für Veranstaltungen – niemand will auf diese Unterstützung verzichten müssen.

Die Realität in der Branche

Breuckmann warnt eindringlich, dass eine Abschaffung der Minijobs die Leistungsfähigkeit der Branche ernsthaft gefährden könnte. Man stelle sich vor, man könnte an einem Samstagabend nicht genügend Personal finden, um die Gäste zu bedienen. Das ist nicht nur ein Albtraum für die Hoteliers, sondern auch für die Gäste. Angebotskürzungen, eingeschränkte Öffnungszeiten – das alles könnte die Folge sein. Und die Stammbelegschaften? Die würden zusätzlich belastet werden, wenn die Minijobber wegfallen. Ein Teufelskreis, der niemandem nützt.

Die DEHOGA Niedersachsen sieht Minijobs als bewährtes Instrument der Arbeitsmarktpolitik, das nicht nur Flexibilität ermöglicht, sondern auch Schwarzarbeit entgegenwirkt. Ein kluger Schachzug, könnte man sagen. Aber was tun, wenn die Vorschläge der Rentenkommission in die Tat umgesetzt werden? Breuckmann weist darauf hin, dass viele Schülerinnen und Schüler aufgrund von Jugendarbeitsschutzregelungen nicht die benötigten Abend- und Wochenendzeiten abdecken können. Das wäre ein weiterer Schritt in die falsche Richtung.

Die Forderungen der Branche

Die Reaktionen aus der Branche sind eindeutig: DEHOGA Niedersachsen fordert mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und eine kritische Prüfung der Vorschläge der Rentenkommission. Schließlich sind flexible Beschäftigungsmodelle notwendig, um auf die saisonalen Nachfragespitzen und die besonderen Anforderungen der Branche reagieren zu können. Breuckmann und seine Kollegen wissen, was auf dem Spiel steht. Sie vertreten knapp 5.000 Mitgliedsbetriebe, darunter über 1.300 Ausbildungsbetriebe. Hier geht es um die Zukunft des Gastgewerbes.

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Es bleibt spannend, wie sich die Diskussion entwickeln wird. Die Sorgen sind groß, und die Stimmen derjenigen, die in der Gastronomie tätig sind, müssen gehört werden. Schließlich ist ein starkes und flexibles Gastgewerbe nicht nur für die Branche selbst wichtig, sondern auch für die gesamte Wirtschaft in Niedersachsen. Lassen wir uns überraschen, was die nächsten Monate bringen werden!