Heute am 12.09.2026 werfen wir einen Blick auf ein tiefgreifendes Thema, das viele Lernende in der Schweiz betrifft: psychische Gesundheit und die Herausforderungen während der Berufsausbildung. Besonders im Gastgewerbe, wo der Stress oft hoch und die Anforderungen extrem sind, erleben viele junge Menschen eine Art von Druck, die nicht zu unterschätzen ist. Es ist erschreckend zu erfahren, dass über 60% der Lernenden während ihrer Lehre von psychischen Problemen berichten. Und wenn wir einen genaueren Blick auf die Zahlen werfen, stellen wir fest, dass 24% der Lernenden ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen. Das sind alarmierende Werte!

Die Gründe für diese Abbrüche sind vielfältig – individuelle Voraussetzungen, soziale Konflikte, und nicht zuletzt die Ausbildungsbedingungen, die oft alles andere als optimal sind. Laut der «WorkMed»-Studie 2025 haben 76% der Berufsbildner zu wenig Zeit, um ihre Lernenden wirklich zu unterstützen. So bleibt nicht nur wenig Raum für persönliche Gespräche, sondern auch für die frühzeitige Erkennung von Unwohlsein. Nadia Lamamra, Professorin an der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung, hebt hervor, wie wichtig es ist, den Ausbildenden mehr Zeit zu geben, insbesondere zu Beginn der Ausbildung und vor Prüfungen. Das klingt logisch, oder?

Psychische Belastungen und ihre Ursachen

Eine Befragung von rund 49.000 Berufslernenden zeigt, dass die psychischen Belastungen durch die Lehre oft verstärkt werden. Lange Arbeitszeiten, zu wenig Ferien – das sind häufige Stolpersteine, die viele junge Menschen ins Straucheln bringen. Über 60% der Lernenden beklagen auch mangelndes Verständnis vonseiten des Lehrbetriebs, wenn sie Fehler machen oder persönliche Schwierigkeiten haben. Komisch, nicht wahr? In einer Zeit, in der man Unterstützung erwarten sollte, fühlen sich viele allein gelassen. Nur 56% würden ihren Lehrbetrieb uneingeschränkt weiterempfehlen, und 22% ziehen ernsthaft einen Lehrabbruch in Erwägung. Das sind keine guten Aussichten für die Berufsausbildung!

Nicole Cornu, Bildungsexpertin beim SGB, unterstreicht die hohe Abbruchrate, insbesondere im Coiffeur- und Gastgewerbe. Hier sind die Lernenden besonders verletzlich. Rund 30% fühlen sich durch psychische Probleme in ihrer Lehre eingeschränkt. Und dabei ist es so wichtig, dass man über diese Belastungen spricht! Aber komischerweise hatten 78% der betroffenen Lernenden kein einziges Gespräch über ihre psychischen Belastungen im Lehrbetrieb oder in der Berufsfachschule. Es muss sich dringend etwas ändern!

Die Forderungen der Gewerkschaften

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert nicht nur mehr Zeit und bessere Qualifizierung für Berufsbildner, sondern auch eine Aufwertung der Berufslehre insgesamt. Eine Petition für „8 Wochen Ferien in der Lehre“ wurde von über 95.000 Lernenden und Jugendlichen unterschrieben. Das ist eine klare Ansage! Jeder, der selbst einmal in der Lehre war, weiß, wie wichtig Erholungszeiten sind, um die eigene Gesundheit und Lernfähigkeit zu fördern. Der SGB fordert zudem stärkere kantonale Lehraufsicht und systematische Kontrollen der Ausbildungsqualität. Das klingt alles nach einer nötigen Revolution in der Ausbildungslandschaft!

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Die Befragungsergebnisse zeigen auch, dass 80-90% der Lernenden ihre Lehre als spannend empfinden. Es gibt also auch Lichtblicke! Aber wenn rund 61% psychische Probleme erleben, muss die Frage erlaubt sein: Wie viel Unterstützung bekommen sie wirklich? Die Studien belegen, dass eine stärkere Unterstützung durch die Lehrbetriebe die Abbruchrate senken kann. Ein respektvolles und unterstützendes Klima in Betrieb und Schule könnte Wunder wirken.

Ein Ausblick auf die Zukunft

Aktuell sind in der Schweiz rund 210.000 junge Menschen in einer Berufslehre. Der Druck ist hoch, und die Herausforderungen sind vielfältig. Dennoch berichten über 80% der Lernenden, dass es ihnen in der Ausbildung gut oder sehr gut geht. Das zeigt, dass es auch positive Erfahrungen gibt, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Aber es bleibt die Frage, wie man die Schattenseiten besser in den Griff bekommen kann. Beratungsangebote werden von den Lernenden kaum genutzt – nur 2% greifen darauf zurück. Vielleicht liegt das daran, dass diese Angebote nicht die richtigen Voraussetzungen erfüllen? Kostenlose, vertrauliche und anonyme Unterstützung – das sind die entscheidenden Kriterien, die viele Lernende wünschen.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es viele Baustellen gibt, die angegangen werden müssen, um die Ausbildung für die Lernenden zu einem positiven Erlebnis zu machen. Und wenn wir die Stimmen der Lernenden ernst nehmen, können wir gemeinsam an einer Verbesserung arbeiten. Es liegt an uns allen, die Zukunft der Berufsausbildung in der Schweiz aktiv zu gestalten!