Stonegate im Wandel: Gewinne trotz Herausforderungen – Ein Blick auf die Zukunft des britischen Pub-Marktes
Heute ist der 24.09.2026. Man könnte meinen, dass in der Welt des Gastgewerbes alles beim Alten bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Stonegate Group zeigt, dass auch inmitten von Herausforderungen und Veränderungen starke Gewinne möglich sind. Am Dienstag meldete das Unternehmen einen Gewinnanstieg für die ersten 40 Wochen des Geschäftsjahres – ja, richtig gehört! Der operative Gewinn stieg auf 245 Millionen Pfund, ein erfreuliches Plus im Vergleich zu 228 Millionen Pfund im Vorjahr. Auf den ersten Blick könnte man meinen, alles läuft rund. Doch der Umsatz? Der ist gesunken – und zwar von 1,26 Milliarden Pfund auf 1,16 Milliarden Pfund. Ein bisschen wie beim Wetter: Sonne, aber auch ein paar Wolken.
Der Rückgang des Umsatzes ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung, die Stonegate durchführt. Die Strategie umfasst die Herauslösung von Standorten aus der selbst betriebenen Sparte und die Umwandlung von 147 Pubs in Partnerschaftsmodelle. Man könnte sagen, das Unternehmen hat einen neuen Plan ausgeheckt, um sich auf die veränderten Marktbedingungen einzustellen. Und das ist nicht alles: Vorstandschef David McDowall berichtete von einem „starken Gewinnwachstum“ und einer positiven Resonanz auf die Transformationsstrategie. Das klingt vielversprechend, oder? Die Leasing- und Verpachtungsgeschäfte, insbesondere die Sparte Craft Union, haben sogar Gewinnsteigerungen von 5,7 % bzw. 15,2 % erzielt.
Ein neuer Kurs für Stonegate
Die selbstbetriebenen Pubs verzeichneten allerdings einen Rückgang von 1,2 %. Das ist ein wenig wie ein Schatten auf einem strahlenden Tag. Aber mit rund 100 weiteren Pubs, die möglicherweise in das Pub Partners-Modell übertragen werden, könnte Stonegate sein Portfolio weiter optimieren. Die Investitionen haben sich auf 95 Millionen Pfund verringert, was einen Rückgang im Vergleich zu 115 Millionen Pfund im Vorjahr darstellt. Das zeigt, dass das Unternehmen auch beim Geld etwas straffer kalkuliert. Und das ist nicht alles: 123 Handelsstandorte und neun Grundstücksparzellen wurden verkauft, mit einem Nettoerlös von 56 Millionen Pfund aus fünf Sale-and-Leaseback-Transaktionen.
Ein weiteres heißes Thema: Stonegate führt Gespräche über den Verkauf von rund 300 Pubs an Heineken, geschätzt auf einen Wert von 300 Millionen Pfund. Das könnte die Landschaft des britischen Pub-Marktes ganz schön durcheinanderwirbeln. Gleichzeitig wird das Unternehmen von der Pubs Code Adjudicator untersucht – ein bisschen wie ein Lehrer, der die Hausaufgaben kontrolliert. Diese Untersuchung bezieht sich auf Bedenken im Leasing- und Pachtbereich, aber noch gibt es keine endgültigen Ergebnisse.
Ein Blick in die Zukunft
Die Veränderungen in Stonegates Betriebsmodell könnten weitreichende Auswirkungen auf den britischen Pub-Markt und die Nachfrage nach Getränken haben. Ein aktives Portfoliomanagement, Umwandlungen und Veräußern – das sind die Schlüssel zur Zukunft. Vielleicht wird es eine Zeit geben, in der wir die Pubs nicht nur als Orte zum Trinken, sondern auch als Gemeinschaftszentren wahrnehmen. Der Fokus auf traditionelle Pubs, Nachtclubs und gemeinschaftsorientierte soziale Clubs könnte hier eine Rolle spielen. Stonegate scheint sich auf dem richtigen Weg zu befinden, um eine resilientere und schlankere Betriebsstruktur zu schaffen.
Die Expertise im britischen Pub-Sektor ist unvergleichlich. Mit einem Netzwerk von 11 Büros und dem größten Hospitality-Team im Vereinigten Königreich profitieren Klienten von umfassendem lokalen Marktwissen. Die Unterstützung durch qualifizierte Gutachter, die bei Immobilienbewertungen und Mietüberprüfungen helfen, ist für viele Pub-Besitzer von unschätzbarem Wert. Ob kleine unabhängige Betreiber oder große Unternehmen – jeder erhält die notwendige Unterstützung, um im Pub-Geschäft erfolgreich zu sein.
Wie es aussieht, ist Stonegate auf einem interessanten Weg und wird sicherlich für viele spannende Entwicklungen sorgen. Man darf gespannt sein, wohin die Reise geht!
