Weinmisere und Spirituosenboom: Die Getränketrends im europäischen Gastgewerbe 2026
Heute ist der 28.10.2026. In der Welt des Gastgewerbes gibt es immer wieder spannende, aber auch herausfordernde Entwicklungen. So zeigt eine aktuelle Studie von Lightspeed, dass der Getränkeumsatz in französischen Cafés, Hotels und Restaurants im Sommer 2026, genauer gesagt in den Monaten Juli und August, um 1,9 Prozent zurückging. Es ist ein Trend, der sich über die letzten Jahre hinweg durchaus bemerkbar gemacht hat.
Die Analyse basiert auf Verkaufsdaten von über 5.700 Gastronomiebetrieben aus Frankreich, Belgien, Deutschland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Ein Blick auf die Nachbarländer lässt uns schmunzeln – während Belgien mit einem Plus von 0,5 Prozent und das Vereinigte Königreich sogar mit 1,3 Prozent glänzen, zeigen sich Deutschland und die Niederlande eher verhalten und können sich nur mit minimalen Pluswerten von 0,1 Prozent behaupten. Frankreich hingegen zählt leider zu den Verlierern dieser Entwicklung – und das gleich in mehreren Kategorien.
Die Weinmisere und andere Trends
Besonders ins Auge sticht der Rückgang im Weinumsatz, der mit minus 6,0 Prozent zu Buche schlägt. Das Absatzvolumen fiel sogar um 8,3 Prozent. Hier wird deutlich, dass der Wein in den französischen Gastronomiebetrieben eine sehr schwache Performance zeigt – ein Bereich, der traditionell zur französischen Kultur gehört. Auch beim Rotwein ging es mit minus 11,0 Prozent steil bergab. Die einzigen Gewinner unter den Getränken sind die Spirituosen: Tequila schoss um 27,1 Prozent in die Höhe, Wodka legte um 13,9 Prozent zu und auch die alkoholfreien Getränke konnten mit einem Plus von 3,4 Prozent punkten. So unterschiedlich kann das Konsumverhalten der Gäste sein!
Einziger Lichtblick in der dunklen Weinbilanz könnte die Tatsache sein, dass der Rückgang bei Umsatz und Absatz auf weniger tatsächliche Käufe hinweist, und nicht einfach nur auf Preis- oder Sortimentsveränderungen. Die Daten der Studie sind wertvoll für Hersteller und Händler, die ihre Preisgestaltung, Lagerverteilung und Produktschwerpunkte vielleicht überdenken sollten.
Ein schwieriger Sommer für Frankreich
In Frankreich zeigt sich also ein schwieriger Sommer, und das lässt sich nicht leugnen. Die Ergebnisse der Studie aus den Jahren 2024 bis 2026, veröffentlicht am 15. Oktober 2026, sind ein eindrucksvolles Beispiel für die aktuellen Herausforderungen im Getränkemarkt. Lightspeed, als Plattform für einheitliche Handelslösungen an der NYSE und TSX gelistet, hat hier eine umfassende Analyse geliefert, die zwar nicht alle Gastronomiebetriebe abbildet, aber dennoch einen breiten Einblick in das Konsumverhalten gewährt.
Die Entwicklung der Getränkekategorien zeigt, dass die Gastronomie im Sommer 2026 nicht nur mit einem Rückgang bei Wein und Bier zu kämpfen hat. Auch die Spirituosen und alkoholfreien Getränke haben ihre Herausforderungen. Doch wie es aussieht, könnte das Gastgewerbe in Frankreich von den positiven Trends in anderen Ländern profitieren, um die eigene Performance zu steigern. Vielleicht kommt ja bald ein neuer Sommer, der für mehr Umsatz und eine bessere Stimmung in den Betrieben sorgt!
