Bayerisches Gastgewerbe im Auf und Ab: Umsatzrückgänge und Boom im Catering-Bereich
Heute ist der 15.10.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Lage im bayerischen Gastgewerbe. Man kann sagen, es ist ein ganz spezieller Moment für die Branche, die in den letzten Monaten viele Höhen und Tiefen durchlebt hat. Das Bayerische Landesamt für Statistik hat für August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat für die Gastronomie gemeldet. Gleichzeitig steht ein nominales Umsatzplus von 4,1 Prozent auf der Habenseite. Ein bisschen wie der berühmte Spagat, den man im Zirkus sieht – nur, dass hier nicht jeder die Balance hält.
Die Beherbergung hingegen zeigt ein anderes Bild: Ein realer Umsatzanstieg von 2,6 Prozent und ein nominales Plus von 7,1 Prozent – das sind Zahlen, die mit einem strahlenden Lächeln präsentiert werden können. Die gesamte Branche des Gastgewerbes hat nominal um 5,0 Prozent zugelegt, real steht jedoch ein Minus von 2,4 Prozent im Raum. Man fragt sich, was da wohl los ist – vielleicht eine Art Zickzack-Kurs? Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe ist ebenfalls rückläufig, mit einem Minus von 1,6 Prozent. Das sind alles andere als erfreuliche Nachrichten für die, die in diesem Bereich arbeiten und kämpfen.
Die Gastronomie im Detail
Wenn man sich die einzelnen Gruppen in der Gastronomie näher anschaut, wird das Bild noch differenzierter. Restaurants, Cafés und ähnliche Einrichtungen mussten einen realen Umsatzrückgang von 6,4 Prozent hinnehmen, während der nominale Umsatz um 2,8 Prozent gestiegen ist. Es ist ein wenig wie beim Essen – manchmal sieht es toll aus, aber der Geschmack lässt zu wünschen übrig. Die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich ist um 2,2 Prozent gesunken, was nicht gerade ein Grund zur Freude ist.
Im Gegensatz dazu scheint der Bereich der Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleistungen eine richtige Aufholjagd zu erleben. Hier wurde ein nominaler Umsatzplus von 13,8 Prozent und ein realer Plus von 8,3 Prozent verzeichnet. Sogar die Beschäftigtenzahl ist um 1,0 Prozent gewachsen. Komisch, oder? Während die traditionellen Restaurants kämpfen, boomt der Catering-Bereich.
Beherbergung zeigt Stärke
Und die Beherbergung? Sie hat sich als wahres Kraftpaket erwiesen! Alle vier Wirtschaftsgruppen, einschließlich Hotels, Gasthöfen und Pensionen, haben sowohl nominale als auch reale Umsatzsteigerungen verzeichnet. Campingplätze haben sogar einen nominalen Anstieg von 8,3 Prozent und einen realen von 5,2 Prozent erlebt. Das ist der ganze Charme des Campings – Natur, Freiheit und offenbar auch gute Geschäfte! Allerdings ist die Beschäftigtenzahl in Hotels und ähnlichen Betrieben um 1,2 Prozent gesunken, was uns daran erinnert, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Auch die Gästeankünfte in bayerischen Beherbergungsbetrieben stiegen um 0,6 Prozent, und die Zahl der Übernachtungen legte um 0,4 Prozent zu. Man könnte fast meinen, die Menschen entdecken wieder ihre Lust zu reisen. Vielleicht liegt es daran, dass nach den letzten Jahren der Unsicherheit die Sehnsucht nach neuen Abenteuern größer ist als je zuvor. Wer weiß das schon wirklich?
Ein Blick auf die Gesamtentwicklung
Wenn wir die Zahlen von Januar bis August 2026 betrachten, ergibt sich ein reales Umsatzminus von 3,6 Prozent für das gesamte Gastgewerbe, während der nominale Umsatz um 3,9 Prozent gestiegen ist. Das zeigt sich auch in der Gastronomie, wo der reale Umsatz um 4,6 Prozent gesunken ist, während der nominale Umsatz um 3,9 Prozent zulegte. Bei der Beherbergung sehen wir ein nominales Plus von 4,2 Prozent, aber real steht ein Minus von 1,1 Prozent zu Buche. Die Zahlen sind also ein ständiges Auf und Ab, ein bisschen wie das Wetter im Oktober – manchmal sonnig, manchmal regnerisch.
Wichtig ist zu wissen, dass die Statistik Nettoumsätze ohne Mehrwertsteuer erfasst. Die Methodik hat sich geändert, und die Ergebnisse werden laufend aktualisiert, was bedeutet, dass wir uns auf weitere Veränderungen einstellen können. Man weiß ja nie, was die nächsten Monate bringen – vielleicht eine positive Überraschung?
Die Statistiken sind ein spannendes Thema und die StatistikTage 2027, die am 15. und 16. Juli stattfinden, werden sicherlich weitere Einblicke bieten. Veranstaltet vom Bayerischen Landesamt für Statistik und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, verspricht die Veranstaltung ein echter Knüller zu werden. Man darf gespannt sein, welche neuen Trends und Entwicklungen sich bis dahin abzeichnen.
