Im Kreis Mettmann gibt es gute Nachrichten für die Beschäftigten in der Gastronomie: Ab Oktober 2023 steigen die Löhne um 2,2 Prozent. Das bedeutet für die Vollzeitkräfte etwa 60 Euro mehr im Monat. Und das ist nur der Anfang! Weitere Lohnerhöhungen sind bereits für Januar 2024 und Januar 2025 in Aussicht, die insgesamt über 7 Prozent ausmachen und mehr als 195 Euro zusätzlich pro Monat einbringen. Das ist doch ein Grund zum Feiern, oder?

Ein weiterer Aspekt, der in der Branche für frischen Wind sorgt, ist die Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe, die Anfang 2023 auf 7 Prozent gesenkt wurde. Diese Maßnahme soll nicht nur den Gästen zugutekommen, sondern auch den Betrieben in der Region helfen, sich besser zu behaupten. Auszubildende in der Gastronomie dürfen sich ebenfalls freuen: Ab Oktober 2023 gibt es 20 Euro mehr auf die Ausbildungsvergütung. Im August 2024 wird die Ausbildungsvergütung erneut erhöht, sodass angehende Servicekräfte im dritten Ausbildungsjahr dann 1.440 Euro pro Monat verdienen werden.

Tarifabschlüsse und Zukunftsperspektiven

Die guten Nachrichten enden hier nicht. DEHOGA Nordrhein-Westfalen und NGG NRW haben einen neuen Tarifabschluss für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe erzielt, der Planungssicherheit bis Mitte 2028 bietet. Auch hier steigen die Löhne in drei Stufen: Im Oktober 2026 gibt es erneut 2,2 Prozent mehr, gefolgt von 2,6 Prozent im Januar 2027 und weiteren 2,2 Prozent im Januar 2028. Wer im Gastgewerbe anfängt, kann sich über einen tariflichen Einstiegslohn von derzeit 14,40 Euro freuen.

Die Ausbildungsvergütungen steigen ebenfalls schrittweise: Ab Oktober 2026 gibt es wieder 20 Euro mehr, und im August 2027 wird die Vergütung erneut angehoben. Künftige Servicekräfte im dritten Ausbildungsjahr können sich auf 1.420 Euro (2026) und 1.440 Euro (2027) freuen. Das klingt doch nach einem soliden Plan für die kommenden Jahre!

Herausforderungen im Gastgewerbe

Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe in NRW angespannt. Die Branche steht unter erheblichem Kosten- und Wettbewerbsdruck, was nicht zu unterschätzen ist. Der Medianlohn im Gastgewerbe ist zwischen 2020 und 2025 um rund 38 Prozent gestiegen, was zeigt, dass es hier durchaus auch Fortschritte gibt. Dennoch lagen die realen Umsätze im Gastgewerbe 2022 um 14,9 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das ist kein Pappenstiel!

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Insgesamt sind rund 425.000 Menschen im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe beschäftigt, und die Branche hat seit den Corona-Jahren über 100.000 neue Beschäftigungsverhältnisse geschaffen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung! Der Weg zurück zum alten Normal ist allerdings noch lang, und niemand kann genau vorhersagen, wie sich die Dinge entwickeln werden. Aber eines ist sicher: Die Gastronomie hat sich als widerstandsfähig erwiesen und wird auch weiterhin um ihre Zukunft kämpfen.

Mit all diesen Veränderungen und Herausforderungen bleibt das Gastgewerbe ein spannendes Feld, das sowohl für die Beschäftigten als auch für die Gäste viel zu bieten hat. Man darf gespannt sein, wie sich die Branche weiterentwickeln wird und welche neuen Möglichkeiten sich ergeben. Das Leben in der Gastronomie – es bleibt aufregend und unvorhersehbar!