Wetherspoon verzeichnet 9,4 Prozent Umsatzwachstum im Getränkeverkauf und plant 25 neue Standorte
Heute ist der 5.11.2026 und wir haben spannende Neuigkeiten aus der Welt der Pubs und Getränke. JD Wetherspoon, die britische Kette, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 ein erhebliches Wachstum im Getränkeumsatz verzeichnet. In den 14 Wochen bis zum 1. November stieg der vergleichbare Getränkeumsatz um stolze 9,4 Prozent. Das ist nicht nur ein kleiner Lichtblick, sondern ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage nach Getränken in den Pubs nach wie vor robust ist.
Der flächenbereinigte Gesamtumsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 8,2 Prozent. Das klingt alles super, insbesondere nach einem Gewinnrückgang von 28 Prozent im vorherigen Jahr. Es scheint, als ob die Pubs, trotz aller Herausforderungen, weiterhin ihre Kunden an den Tresen ziehen können. Besonders interessant ist, dass die Zahlen darauf hindeuten, dass die höheren Umsätze helfen könnten, die gestiegenen Kosten zumindest teilweise auszugleichen. Aber der Druck bleibt bestehen – vor allem durch die hohen Arbeitskosten und die Konkurrenz seitens der Supermärkte.
Wachstumspläne und neue Standorte
Wetherspoon plant, bis zu 25 neue Standorte zu eröffnen, was zeigt, dass das Unternehmen an das Wachstumspotenzial seines Filialnetzes glaubt. Im aktuellen Geschäftsjahr sollen zwischen fünf und zehn eigene, beziehungsweise verwaltete Pubs, sowie zwischen zehn und 15 Franchise-Pubs eröffnet werden. Bis jetzt wurden bereits sechs verwaltete und zwei Franchise-Pubs eröffnet. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber auch nach einer Menge Möglichkeiten!
Der Umsatzanstieg zeigt sich auch in verschiedenen Bereichen: So stieg der Ausschank um 9,4 Prozent, während die Speisen um 6,8 Prozent zulegten. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Der Umsatz mit Hotelzimmern ist um 1,4 Prozent gesunken. Das könnte für die, die in der Gastronomie tätig sind, ein Zeichen sein, dass man vielleicht noch etwas nachjustieren muss.
Marktentwicklungen und Herausforderungen
Die Branche bleibt unter Druck. Steigende Arbeitskosten machen das Leben für Pub-Betreiber nicht einfacher. Tim Martin, Chairman von Wetherspoon, hat darauf hingewiesen, dass die Gastronomie unter dem Druck leidet, den auch Supermärkte spüren. Der Hauptunterschied? Supermärkte zahlen auf Lebensmittelverkäufe keine Mehrwertsteuer, während Pubs und Restaurants dafür satte 20 Prozent abführen müssen – ein klarer Nachteil im Wettbewerb. Dies war auch ein wichtiger Punkt, der zu dem vorhergehenden Gewinnrückgang führte.
Zusätzlich bleibt die Frage, ob sich das Muster des Umsatzwachstums bei anderen Pub-Betreibern wiederholt. Eine stabile Nachfrage könnte für die gesamte Branche von Bedeutung sein, insbesondere für Brauereien und Spirituosenlieferanten. Die Zahlen aus dem NIQ RSM Hospitality Report Tracker zeigen, dass der Branchendurchschnitt bei 2,7 Prozent liegt – Wetherspoon liegt also deutlich darüber. Das ist ein kleiner Grund zur Hoffnung!
Die Gastronomiebranche hat außerdem die Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittelverkäufe von 20 Prozent auf 10 Prozent gefordert, um die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern. Bei diesen Bedingungen wird es spannend sein zu beobachten, wie Wetherspoon und andere Unternehmen mit den Herausforderungen umgehen, die die Branche belasten. Die kommenden Monate werden auf jeden Fall interessant!
