Heute ist der 8.07.2026 und wir haben eine Geschichte, die das Herz berührt und zugleich inspiriert. Eline van Dijk, 42 Jahre alt, eine zweifache Mutter aus den Niederlanden, hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Wandlung durchlebt. Nach ihrer Scheidung stand sie finanziell vor dem Nichts. Mit zwei kleinen Kindern, die sie versorgen muss, war die Pandemie alles andere als einfach für sie. Doch wie das Leben manchmal so spielt, rettete sie eine Kiste Zitronen vor dem Müll und beschloss, Limoncello herzustellen. Ein einfaches Improvisationsprojekt, könnte man denken – aber für Eline entwickelte sich daraus ein erfolgreiches Geschäftsmodell.

Mit viel Engagement und einer Prise Kreativität investierte Eline den Erlös aus dem Verkauf ihres früheren Hauses in ihr Limoncello-Business. Jetzt zahlt sie sich selbst monatlich 1500 Euro aus, um Anspruch auf staatliche Zuschüsse zu haben. Doch damit nicht genug: Sie hat ihr Sortiment mittlerweile um alkoholfreie Zitronensirupe erweitert und verwertet die Zitronen vollständig. Das Fruchtfleisch wird für den Sirup genutzt, während die Schalen für den Likör dienen. Eline hat einen Traum: eine eigene Limoncello-Farm und Millionärin werden! Und das ist nicht nur ein Traum – es ist ein Ziel, das sie mit Leidenschaft und Selbstorganisation verfolgt.

Tipps für selbstständige Mütter

Eline gibt auch anderen selbstständigen Müttern wertvolle Tipps mit auf den Weg. Klare Organisation ist das A und O. Wochenpläne und Prioritäten setzen, Grenzen zwischen Arbeits- und Familienzeit ziehen – das sind ihre Schlüssel zu einem funktionierenden Alltag. Realistische Ziele und regelmäßige Etappenschritte helfen, den Überblick zu behalten. Vor der Gründung eines eigenen Unternehmens sollten einige Punkte beachtet werden: Ein solider Businessplan ist unerlässlich, ebenso wie die Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten und die Überlegung zur passenden Rechtsform und zum Geschäftsmodell. Unterstützung durch die Familie ist wichtig, und Netzwerke oder spezielle Angebote für Gründerinnen können goldwert sein.

In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme, die speziell auf Gründerinnen zugeschnitten sind. In Baden-Württemberg etwa bietet das Start-up BW Women & Female Accelerator Coaching und Sichtbarkeit für Gründerinnen an. Auch in Bayern gibt es interessante Angebote wie die Gründerinnen in München, die kostenfreie Beratung und Coworking-Räume bereitstellt. In Berlin haben Gründerinnen die Möglichkeit, von Mikrokrediten und Qualifizierungsprogrammen von Goldrausch e.V. zu profitieren. Und das sind nur einige Beispiele aus einem riesigen Netz von Unterstützung, das Müttern und Frauen in der Gründung helfen kann.

Unterstützung für Frauen in der Gründung

In vielen Bundesländern gibt es spezielle Programme, die den Start in die Selbstständigkeit erleichtern. In Hessen beispielsweise erhalten Hochschulteams mit mindestens 50 % Frauen Unterstützung durch das Hessen Ideen Stipendium. In Brandenburg wird unter „Gründen in Brandenburg“ Beratung und Netzwerke für Frauen angeboten, die gründen wollen. Und in Sachsen-Anhalt können Gründerinnen durch das ego.-Konzept bis zu 800.000 Euro Zuschuss erhalten, was für viele eine große Hilfe darstellt. Diese Programme zeigen, dass es in Deutschland viele Wege gibt, seine unternehmerischen Träume zu verwirklichen.

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Eline ist ein Beispiel für die vielen Frauen, die sich trotz widriger Umstände nicht unterkriegen lassen. Ihre Geschichte ist eine inspirierende Erzählung von Mut, Kreativität und der unaufhörlichen Suche nach Möglichkeiten. Wenn sie es schaffen kann, dann können es auch viele andere Frauen schaffen. Und vielleicht ist es genau diese Entschlossenheit, die uns alle motiviert, unsere eigenen Träume zu verfolgen, egal wie herausfordernd der Weg auch sein mag.