Die Hotellerie in Deutschland hat sich im Jahr 2025 auf einem schmalen Grat bewegt. Der Rückblick auf die Bilanz von Novum Hospitality lässt uns spüren, dass der Weg zur Erholung noch lange nicht vollendet ist. Mit Gesamterlösen von 450,9 Millionen Euro hat das Unternehmen einen Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Das lässt sich nicht schönreden, auch wenn das operative Ergebnis (EBITDA) dennoch respektable 33,4 Millionen Euro erreicht hat. Aber hey, die Realität ist oft knallhart und zeigt uns, dass die Branche weiterhin mit Herausforderungen kämpft.

Der Gross Operating Profit (GOP) liegt bei 151 Millionen Euro und der Revenue per Available Room (RevPAR) beträgt 59,2 Euro. Diese Zahlen sind eine Mischung aus Hoffnungsfunken und Ernüchterung. Die Entwicklung wurde maßgeblich durch die Nachfrage an den Kernstandorten, aber auch durch Investitionen in das Hotelportfolio und die Geschäftsprozesse beeinflusst. Geschäftsführer David Etmenan hat kürzlich betont, dass es während der Modernisierung bestehender Hotels vorübergehende Kapazitätseinschränkungen gab, die zu den Umsatzrückgängen führten. Das ist wie ein zweischneidiges Schwert – einerseits müssen wir investieren, um konkurrenzfähig zu bleiben, andererseits zieht das immer auch gewisse Einbußen nach sich.

Neubauten und Modernisierungen

Für 2025 sichert sich Novum gleich acht Neubauprojekte mit insgesamt 1.400 Zimmern. Darunter sind spannende Standorte wie Bremen und Hamburg-Altona, die für frischen Wind in der Branche sorgen sollen. Besonders hervorzuheben ist die Eröffnung des Holiday Inn – the niu Aixley in Aachen, die für 2026 geplant ist. Das klingt vielversprechend, oder? Und wenn wir schon bei Plänen sind, für 2028 stehen das Candlewood Suites in Ingolstadt und das voco Hotel Berlin Alexanderplatz auf der Liste. Hier wird nicht nur an der Gegenwart gearbeitet, sondern auch an der Zukunft!

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit IHG Hotels & Resorts hat Novum bereits 40 Bestandshotels erfolgreich in deren Systeme integriert. Von den insgesamt 48,5 Millionen Euro, die für Markenwechsel und Modernisierungsmaßnahmen bis Ende 2026 eingeplant sind, fließen 35 Millionen Euro allein in das Geschäftsjahr 2025. Man könnte sagen, hier wird mit einem klaren Fokus auf langfristige Portfolioentwicklung gearbeitet, um die Marke nachhaltig zu stärken.

Marktbedingungen und Herausforderungen

Die aktuellen Herausforderungen sind jedoch nicht zu unterschätzen. Ein Branchenreport des Hotelverbands Deutschland zeigt, dass die deutsche Hotellerie zwar auf Erholungskurs ist, aber das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht hat. Die durchschnittliche Zimmerauslastung stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 68,1 Prozent, während der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis um 2,8 Prozent auf 109 Euro sank. Der RevPAR fiel somit auf 74 Euro. Das hat natürlich spürbare Auswirkungen auf die Margen, und das ist ein echtes Dilemma.

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Die Nachfrage war jedoch mit 497,4 Millionen Übernachtungen auf einem neuen Höchstwert – ein kleiner Lichtblick! Aber, wie so oft, ist der Schein oft trügerisch. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stieg um 40,1 Prozent, was die Branche zusätzlich belastet. Das zeigt, dass trotz guter Zahlen im Übernachtungsbereich viele Hoteliers noch kämpfen müssen. An dieser Stelle wird deutlich, wie wichtig verlässliche politische Rahmenbedingungen sind. Die Branche braucht Unterstützung, um den hohen Kosten, der Bürokratie und den indexierten Mietverträgen entgegenzuwirken.

Die kommenden Jahre werden entscheidend sein. Novum Real Estate plant bis 2032 insgesamt elf Hotelentwicklungen mit 2.113 Zimmern und Investitionskosten von rund 328 Millionen Euro. Das zeigt, dass trotz aller Widrigkeiten die Zukunftsvisionen klar sind. Die Branche hat Potenzial, benötigt jedoch Mut und innovative Ansätze, um die Herausforderungen zu meistern und die Gäste wieder in die Hotels zu locken. Und das ist letztendlich das Ziel, das alle verfolgen. Wer weiß, vielleicht bringt die Kombination aus Modernisierung und Neubau genau den Aufschwung, den wir uns alle wünschen.