In der aufregenden Welt der Hotellerie und Gastronomie in Wuppertal, Remscheid und Solingen tut sich derzeit einiges. Am kommenden Dienstag findet eine wichtige Veranstaltung im Visiodrom im Gaskessel Wuppertal statt. Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK), der Deutsche Hotellerie- und Gastronomieverband Nordrhein (Dehoga) sowie der Verein Bergisches Land Tourismus Marketing (BLMT) laden ein, um die weitreichenden Auswirkungen der bevorstehenden Bundesgartenschau 2031 auf die lokale Wirtschaft zu diskutieren. Wer könnte besser über die Chancen und Herausforderungen sprechen als Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) und Buga gGmbH-Geschäftsführerin Susanne Brambora-Schulz? Ihr Ziel: einen klaren Überblick über den aktuellen Stand der Buga zu geben und gleichzeitig das gemeinsame Ziel der Region zu fördern.

Die Bundesgartenschau 2031 wird ein enormes Unterfangen für Wuppertal sein, das nicht nur die Stadt, sondern auch die Region nachhaltig prägen könnte. Der Startschuss fällt im April 2031 und wird die Stadt 180 Tage lang bis in den Oktober hinein in ein blühendes Fest verwandeln. Mit Investitionen von voraussichtlich rund 73 Millionen Euro und einer erwarteten Besucherzahl von 1,8 bis 2,4 Millionen wird diese Veranstaltung ein wahrhaftiges Highlight. Die ersten Vorbereitungen laufen bereits, und die Vorfreude ist spürbar – auch bei den lokalen Hotelbetrieben, die sich auf eine wachsende Nachfrage einstellen.

Die Kernareale der BUGA

Wuppertal hat sich für drei zentrale Areale entschieden, die während der Bundesgartenschau im Fokus stehen werden. Da wäre zum einen das Kernareal Tesche, wo ein neues Wohngebiet erschlossen wird, direkt über den Bahnhof Vohwinkel erreichbar. Dann der „Grüne Zoo“, der nicht nur seinen Tierpark sanieren, sondern auch die umliegenden Parkanlagen in die Gartenschau integrieren wird. Und last but not least die Wupperpforte mit einer geplanten 700 Meter langen Hängebrücke, die das Tal überspannt und das Motto „Die BUGA verbindet“ tragen wird. Diese infrastrukturellen Maßnahmen sind nicht nur für die Gartenschau wichtig, sondern haben auch das Potenzial, die Stadt langfristig attraktiver zu machen.

An einer weiteren spannenden Komponente wird gerade gearbeitet: die Erschließung des Naherholungsgebiets Tescher Wiesen. Hier sollen neue Radtrassen entstehen, die den klimaschonenden Individualverkehr fördern – ein echter Gewinn für die Umwelt! Es ist klar, dass die BUGA 2031 weit über die Veranstaltung selbst hinausblickt und einen echten Wandel in der urbanen Landschaft Wuppertals einleiten kann.

Eine Bürger-Initiative für die BUGA

Die Idee zur Bewerbung für die Bundesgartenschau kam nicht von ungefähr. Eine Bürgerbefragung im Mai 2022 ergab, dass 51,8 % der über 93.000 Teilnehmer für die Bewerbung stimmten. Im November 2022 beschloss der Stadtrat dann mehrheitlich, den Antrag einzureichen. Im August 2022 wurde die offizielle Bewerbung übergeben und die Zusage von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft kam im Oktober. Es ist also ein ganz schöner Weg gewesen, der bis zum Durchführungsvertrag am 28. März 2023 führte. Und das alles unter der Leitung von Susanne Brambora-Schulz, die seit dem 1. Januar 2023 die Geschicke der Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH lenkt.

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Eine besondere Vorabveranstaltung wird die Pop-Up-BUGA 2024 sein, die auf dem Platz am Kolk in Elberfeld stattfinden wird. Es wird spannend zu sehen, wie die Stadt sich auf die große Veranstaltung vorbereitet, die nicht nur für die Wuppertaler selbst, sondern für die gesamte Region eine große Chance darstellt. Die Modernisierung des Bahnhofs Wuppertal-Vohwinkel, ein wichtiger Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr, ist ebenfalls Teil der Pläne und wird die Anbindung zur Gartenschau erheblich verbessern. Hier wird nicht nur auf die Gegenwart geschaut, sondern auch auf die Zukunft! Es ist ein spannendes Projekt, das hoffentlich die gesamte Region aufblühen lässt.