Heute ist der 14.08.2026 und wir müssen über ein Thema sprechen, das in der Hotelbranche heiß diskutiert wird: All-inclusive-Hotels. Pia Seitler hat in ihrem Artikel die Tricks und Kniffe aufgedeckt, mit denen diese Hotels ihre Gäste anlocken und gleichzeitig ihre Gewinnmargen maximieren. Michael Bauer, ein echter Fachmann in der Gastronomie, erklärt, wie genau das funktioniert.

Die Zielgruppe für All-inclusive-Angebote ist bunt gemischt: Zum einen sind da die geselligeren Zeitgenossen, die gerne ein Glas (oder mehrere) Wein oder Cocktails genießen. Und dann gibt es da noch die Familien, die mit hungrigen Kindern anreisen, die ständig nach Snacks und Getränken verlangen. Die Hotels wissen das und kalkulieren ihre Angebote entsprechend. Ein Beispiel? Für das Frühstück und Kaffee setzen sie einen Wareneinsatz von etwa 4,70 Euro pro Person an. Das klingt erstmal nicht viel, doch die Kunst liegt in der Auswahl der Zutaten. Oft werden günstige Sattmacher wie Hühnerbeine oder Spaghetti-Salat verwendet, während die Desserts aus kostengünstigen Optionen wie Wassermelonen und Softeis bestehen.

Kalkulation und Präsentation der Speisen

Ein weiteres interessantes Detail ist die Präsentation der Speisen. Manchmal wird sogar billiger Käse aufwändig drapiert, um eine vermeintliche Vielfalt anzuzeigen. Das Auge isst schließlich mit, oder? Bei den Getränken wird ebenfalls clever kalkuliert. Kleine Gläser am Buffet tragen dazu bei, den Konsum von teuren Säften zu reduzieren. Außerdem setzen viele Hotels auf inländische Spirituosen und preiswerte Tischweine. Teure Importware wird oft weggelassen, was für den Geldbeutel des Betreibers eine willkommene Ersparnis darstellt.

Doch wie sieht es mit der Sicherheit in diesen Hotels aus? Strenge Kontrollen durch Security-Personal und Armbändchen zur Abgrenzung von externen Gästen sind an der Tagesordnung. Allerdings gibt es auch hier Schwachstellen: Muster können gegen Bares beschafft werden, was die gesamte Sicherheit in Frage stellt. Ein bisschen wie im Wilden Westen, oder? Man weiß nie, wer sich da alles rumtreibt.

Budgetierung in der Hotellerie

Wenn wir über All-inclusive-Modelle reden, sollten wir auch die Budgetierung in der Hotellerie nicht aus den Augen verlieren. Ein gutes Hotelbudget ist entscheidend für die Rentabilität und den langfristigen Erfolg. Hierbei spielen Kostenarten, Erlöse und wichtige Kennzahlen eine zentrale Rolle. Die Budgetplanung erfolgt nach dem Verursacherprinzip – jeder Euro wird gewissenhaft nachverfolgt. Mitarbeiterkosten, Wareneinsatz und Marketingkosten sind nur einige der vielen Faktoren, die in die Kalkulation einfließen.

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Besonders wichtig ist die Verwendung von realen Daten aus der Vergangenheit, um zukünftige Erlöse und Ausgaben besser prognostizieren zu können. Das geht sogar so weit, dass zeitnahe Vergleichszahlen käuflich erworben werden können. Und die Planung wird nicht einfach dem Zufall überlassen. Stattdessen gibt es einen klaren Zeitplan für die Budgetierung, der von August bis Dezember reicht. Abteilungsleiter, der General Manager und der Revenue Manager: Sie alle haben ihren Anteil am Budgetierungsprozess. Und hier kommt der Clou: Die Hotelbudgetierung in Deutschland unterscheidet sich von den internationalen Standards wie dem USALI.

Wichtige Kennzahlen und Herausforderungen

Zu den wichtigen Kennzahlen, die ein Hotel im Blick haben sollte, gehören die Belegung in Prozent, der Netto Zimmer Umsatz und der Revpar. Das sind alles Werte, die die finanzielle Gesundheit eines Hotels widerspiegeln. Umso wichtiger wird es, auch Marketingausgaben für digitale Werbung und Promotions zu budgetieren. Schließlich möchte man ja, dass die Gäste auch wirklich kommen!

Doch aufgepasst: Häufige Fehler bei der Budgetierung sind zu optimistische Umsatzprognosen oder zu knappe Rückstellungen für unerwartete Ausgaben. Ein gutes Budget enthält Puffer – denn man weiß ja nie, was das nächste Jahr bringen wird. Technologische Hilfsmittel wie Revenue-Management-Systeme oder Finanzplanungssoftware sind da eine große Unterstützung. 2026 ist es mehr denn je entscheidend, klare strategische Ziele zu setzen und regelmäßig Budgetbesprechungen abzuhalten, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.

In der dynamischen Welt der Hotellerie ist es also unerlässlich, sowohl die Gäste als auch die Finanzen im Blick zu behalten. Das Zauberwort? Flexibilität! Denn nur so kann ein Hotel auch in stürmischen Zeiten bestehen und seine Gäste stets zufriedenstellen.