Heute ist der 21.05.2026 und ich habe gerade in die aktuelle Distributionsstudie von HotellerieSuisse reingeschaut. Wow, was für spannende Einblicke! Die Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der HES-SO Valais-Wallis erstellt wurde, beleuchtet den wachsenden Druck, den Online-Buchungsplattformen auf die Preise der Hotels ausüben. Mit einer Online-Umfrage unter 171 Schweizer Hotelbetrieben wurde ein recht klarer Trend sichtbar.
Direktbuchungen sind nach wie vor der Renner – 58,5 Prozent der Buchungen kommen direkt vom Hotel. Das ist ja schon ganz ordentlich! Und das Beste: Der Anteil an Echtzeitbuchungen über die eigenen Webseiten ist von 7,5 Prozent im Jahr 2015 auf 20,9 Prozent gestiegen. Christian Hürlimann, der Direktor von HotellerieSuisse, hebt die Bedeutung digitaler Direktbuchungskanäle hervor. Es ist wie ein kleiner Lichtblick in einem Meer von Herausforderungen, die die Hotels bewältigen müssen.
Der Einfluss der Online Travel Agencies
Doch so schön das auch klingt, ein Drittel aller Buchungen fällt auf die Online Travel Agencies (OTAs). Diese Plattformen sind zwar wichtige Vertriebspartner, bringen aber auch ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich. Der Druck auf die Preisgestaltung ist enorm: 29 Prozent der Hotels geben an, dass ihre Direktpreise durch Sichtbarkeit, Rankingmechanismen oder Promotionsprogramme beeinflusst werden. Und das, obwohl formale Preisvorgaben eigentlich untersagt sind. Ziemlich tricky, oder?
Ein weiteres Problem ist, dass 46 Prozent der Betriebe nicht einmal wissen, ob ihre Verträge mit den OTAs Preisparitätsklauseln enthalten. Das bedeutet, dass es oft an Transparenz mangelt. Über die Hälfte der Hotels hat von Preisunterbietungen auf Buchungsplattformen berichtet – und das, obwohl 83 Prozent dieser Hotels solchen Unterbietungen niemals zugestimmt haben. Es wird richtig spannend, denn solche Preisunterbietungen können die Direktvertriebspreise in eine Negativspirale treiben. Das ist fast schon wie ein fieser Teufelskreis!
Multi-Sourcing und seine Folgen
Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, ist der zunehmende Weiterverkauf von Hotelzimmern über Drittanbieter, auch bekannt als Multi-Sourcing. Im Jahr 2023 waren es 42 Prozent der Betriebe, die betroffen waren, und 2024 wird dieser Wert auf über 50 Prozent steigen. Das sorgt für noch mehr Unklarheiten in Bezug auf die Preisgestaltung und die Kommunikation mit den Gästen – ein echtes Dilemma für die Hoteliers!
Und während ich das alles auf mich wirken lasse, wird mir klar, dass Booking.com mit über 70 Prozent der Online-Echtzeitbuchungen den Markt dominiert, gefolgt von Expedia mit rund 15 Prozent. Diese hohe Marktkonzentration macht es den Betrieben richtig schwer, alternative Vertriebskanäle aufzubauen und ihre eigenen Konditionen durchzusetzen. HotellerieSuisse plant daher gezielte Maßnahmen basierend auf den Studienergebnissen, einschließlich Beratungsangebote und rechtlicher Unterstützung. Ein bisschen Licht am Ende des Tunnels!
Übrigens, die Distributionsstudie wird bereits 2025 zum 20. Mal durchgeführt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation bis dahin entwickelt. Ich bin gespannt, in welche Richtung sich die Hotellerie wandeln wird und wie die Betriebe mit diesen Herausforderungen umgehen können. Das bleibt ein aufregendes Feld!