In der aufregenden Welt der Hotellerie tut sich gerade einiges. Besonders spannend ist die aktuelle Entwicklung bei Smart Host, die kürzlich Wachstumsfinanzierung von Riverside Acceleration Capital (RAC) erhalten haben. Diese Mittel sollen nicht nur die Plattform ausbauen, sondern auch die Marktposition im deutschsprachigen Raum stärken. Und das ist noch nicht alles – die Expansion in weitere europäische Märkte steht ebenfalls auf der Agenda! Gründer Julian Leitner hebt hervor, wie wichtig es ist, dass Hotels die Kontrolle über ihre Gästedaten und -beziehungen zurückgewinnen. Schließlich haben viele Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits die Smart Host-Plattform im Einsatz, um ihre Gästedaten zu zentralisieren und die Kommunikation zu automatisieren.

Was uns besonders ins Auge fällt: Die klassische Property-Management-Systeme stoßen zunehmend an ihre Grenzen, insbesondere wenn es um Gästekommunikation, Marketingautomatisierung und Datenmanagement geht. Online-Reiseportale haben einen großen Teil der Gästebeziehungen in der Hand. Smart Host tritt hier als Retter in der Not auf und verbindet sich mit bestehenden Systemen. So können Hotels ihre Gästebeziehungen selbst steuern, Direktbuchungen ausbauen und die Abhängigkeit von externen Vertriebskanälen verringern. Ein umfassender Überblick über das Verhalten und die Bedürfnisse der Gäste ist das Ziel – und das klingt einfach nur klasse!

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung: Ein Blick in die Zukunft

Der Trend zur Digitalisierung ist nicht mehr zu übersehen. Die Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) in der Hotelbranche hat sich mittlerweile von der Frage des Ob auf die des Wie verlagert. Eine aktuelle Studie der HES-SO Valais-Wallis zeigt, dass über 70 % der befragten 80 Hotels KI für wichtig halten, um im Wettbewerb bestehen zu können. Aber – und das ist die Crux – nur 9 % haben KI-Themen in einem formalen Strategiedokument verankert. Diese Trägheit führt zu einer sogenannten KI-„Experimentierfalle“. Komischerweise diskutieren fast 40 % der Befragten KI im Rahmen breiterer Digitalisierungsbemühungen, aber die Umsetzung bleibt oft auf der Strecke.

Die Hotellerie muss ihre internen Abläufe optimieren und die Gästeerfahrung verbessern. Moderne Technologien sind nicht mehr nur ein Nice-to-have, sondern ein Muss! Gäste erwarten heute einen schnellen und ortsunabhängigen Check-in und möchten ihre Fragen und Wünsche über mobile Geräte klären. KI-gestützte Assistenten revolutionieren die Suche und Auswahl von Hotels. Nahezu jeder erwartet, dass seine Wünsche intuitiv erfüllt werden, und hier kommen die Hotels ins Spiel: Sie müssen ihre digitale Präsenz optimieren. Chatbots könnten als virtuelle Concierges auf Hotel-Websites implementiert werden – das klingt nach Zukunftsmusik, oder? Wie schön, dass diese Technologien nicht nur die Gästebetreuung verbessern, sondern auch die Effizienz steigern und Umsatzsteigerungen ermöglichen können.

Der Weg zur Digitalisierung: Herausforderungen und Chancen

Natürlich gibt es Herausforderungen zu meistern. Die Implementierung von KI erfordert Schulungen für die Mitarbeiter und klare Zielsetzungen. Ab 2025 müssen Hotels sicherstellen, dass ihre Angestellten über ausreichende KI-Kompetenzen verfügen. Und nicht zu vergessen: Datenschutz und menschliche Interaktion müssen bei all den Technologien immer berücksichtigt werden. Es ist ein schmaler Grat zwischen Automatisierung und dem Erhalt der menschlichen Note, die den Aufenthalt eines Gastes unvergesslich macht.

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Die Hotellerie ist im Wandel, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Branche weiterentwickelt. Mit der richtigen Mischung aus Technologie und Menschlichkeit können Hotels nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, sondern auch das Gästeerlebnis auf ein ganz neues Level heben. Und das ist doch letztendlich das, was wir alle wollen – zufriedene Gäste, die gerne wiederkommen!