Europäischer Tourismus im Aufschwung: Prognosen für 2036 zeigen 32 Prozent mehr Übernachtungen und neue Reisetrends
Der europäische Tourismus steht vor einem beeindruckenden Wachstum, und eine von Accor in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass es bis 2036 nicht nur mehr Übernachtungen geben wird, sondern auch eine Veränderung in der Art und Weise, wie wir reisen. Laut der Analyse von Tourism Economics, die 47 europäische Länder unter die Lupe genommen hat, wird die Zahl der touristischen Übernachtungen in Europa bis 2036 um satte 32 Prozent steigen. Da klingeln die Ohren der Hoteliers! Besonders international wird es spannend: Die Anzahl der internationalen Übernachtungen soll um 42 Prozent zulegen. Das bedeutet, dass jährlich rund eine Milliarde zusätzliche internationale Übernachtungen in Europa zu erwarten sind. Wow, das sind ganz schön viele Betten, die da belegt werden müssen!
Und das ist noch nicht alles! Inländische Reisen sind auch auf der Überholspur – hier wird ein Plus von 24 Prozent prognostiziert. Klar, die Menschen suchen nach Erlebnissen in der Heimat, und seien wir ehrlich, wer kann dem Charme der heimischen Landschaft und Kultur schon widerstehen? Europa bleibt der wichtigste Herkunftsmarkt, wobei 2036 unglaubliche 77 Prozent der internationalen Ankünfte aus europäischen Ländern kommen sollen. Aber auch Fernmärkte legen ordentlich zu: Der Nahe Osten wird mit einem Plus von 93 Prozent und Asien sogar mit 88 Prozent erwartet. Ich meine, das ist schon eine Ansage!
Wachstumsfaktoren und Herausforderungen
Die Studie hebt hervor, dass aufstrebende europäische Herkunftsmärkte um 52 Prozent wachsen sollen. Besonders interessant sind die Prognosen für Länder wie Georgien und Moldau, die mit Zuwächsen von bis zu 123 Prozent und 107 Prozent rechnen können. Das zeigt, wie dynamisch der Markt ist und dass sich die Reiselust nicht nur auf die klassischen Destinationen konzentriert. Und hey, auch die Wirtschaftslage spielt eine Rolle: Wachsende Einkommen, bessere Verkehrsverbindungen und Investitionen in die touristische Infrastruktur helfen, die Reisefreude zu steigern.
Für Deutschland sieht die Prognose ebenfalls rosig aus. Hier wird mit einem Zuwachs von 24 Prozent bei den Übernachtungen gerechnet, während internationale Übernachtungen um 29 Prozent steigen sollen. Das klingt doch nach einer sehr positiven Entwicklung für die hiesige Hotellerie. Die Ausgaben internationaler Gäste in Europa sollen von 825 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf mehr als 1,3 Billionen Euro im Jahr 2036 steigen. Das ist ein Wachstum von 64 Prozent. Und für Deutschland? Hier ist das Plus sogar noch höher: 75 Prozent! Die Reisenden haben also nicht nur den Drang zu reisen, sondern lassen auch ordentlich Geld in den Restaurants, Läden und Freizeitangeboten.
Ein Blick auf die Zukunft
Die Studie von Accor sieht insbesondere für die Economy-Hotellerie große Chancen. Reisende aus den schnell wachsenden Märkten wie China und Indien könnten eine entscheidende Zielgruppe werden. Aber auch Europa selbst hat viel Potenzial, insbesondere die Mittel- und Osteuropäischen Länder, die den europäischen Durchschnitt beim internationalen Tourismuswachstum übertreffen könnten. Das ist spannend, denn es zeigt, dass es nicht nur die klassischen Reiseziele wie Spanien, Frankreich oder das Vereinigte Königreich sind, die die Reisenden anziehen. Bessere Verbindungen und das Streben nach neuen, preisgünstigen Reiseerlebnissen sind die treibenden Kräfte.
Der gesamte Tourismussektor hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Transformation durchlebt. Die Eurostat-Daten zeigen, dass der Tourismus Reisen zu Freizeitzwecken, Besuchen von Freunden oder Verwandten sowie beruflichen Gründen umfasst. Und auch die Art der Unterkunft hat sich geändert – durch Plattformen der Sharing-Economy gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten, die eigene Reise zu gestalten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Trends weiterentwickeln und welche neuen Chancen sich für die Hotellerie ergeben. Ein Blick in die Zukunft der Branche zeigt: Es wird niemals langweilig!
