In der malerischen Region Albula Surses gibt es spannende Neuigkeiten, die die Zukunft der Hotellerie und Gastronomie prägen werden. Die beiden Branchenverbände haben sich zusammengetan und fusionieren zu einem neuen Verein: Hotel Gastro Albula Surses. Das klingt nicht nur gut, sondern hat auch handfeste Vorteile für die Betriebe vor Ort. Man könnte sagen, hier wird ein starkes Fundament für die regionale Interessenvertretung gelegt! Die Mitglieder beider Verbände haben dem Zusammenschluss bereits zugestimmt, und bald treten alle unter dem neuen Namen auf. Ein echter Neuanfang!

Mit dieser Fusion werden nicht nur die Kräfte gebündelt, sondern auch die Strukturen vereinfacht. Das sorgt für mehr Effizienz und eine stärkere Stimme gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Janine Arpagaus wird als Präsidentin die Geschicke des neuen Vereins leiten. Ein interessanter Punkt: Die Mitgliedschaft der Betriebe bleibt unverändert! Sie können weiterhin selbst entscheiden, ob sie zu GastroSuisse oder HotellerieSuisse gehören – das ist Freiheit pur!

Eine Plattform für gemeinsames Wachstum

Die Ziele sind klar und ambitioniert: Eine gemeinsame Plattform für die touristische Entwicklung der Region. Betriebe sollen von einem starken regionalen Netzwerk profitieren, das nicht nur den Austausch fördert, sondern auch die Interessenvertretung stärkt. Das ist besonders wichtig, denn in Graubünden, wo der Arbeitskräftemangel ein zentrales Thema ist, gibt es viel zu tun. Die Hotellerie sieht sich Herausforderungen gegenüber, die es zu meistern gilt – sei es in der Ausbildung neuer Fachkräfte oder in der Attraktivität der Arbeitsplätze.

In diesem Zusammenhang ist auch die bereits im Herbst 2025 gegründete Sektion Hotel Gastro Lenzerheide zu erwähnen. Diese erste gemeinsame Sektion von Mitgliedern der nationalen Verbände GastroSuisse und HotellerieSuisse in Graubünden hat das Ziel, die Interessen von Hotellerie und Gastronomie in der Ferienregion zu vertreten. Thomas Vogt, der Präsident von Hotel Gastro Lenzerheide, hebt die partnerschaftliche Zusammenarbeit hervor. Ein regelmäßiger „Hotelierstamm“ soll als Austauschplattform dienen – eine hervorragende Gelegenheit, um sich über aktuelle Themen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln.

Ein Blick auf die Herausforderungen

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Fachkräftemangel, der nicht nur die Gastronomie, sondern auch die Tourismuswirtschaft und andere Branchen in Graubünden betrifft. Hotelleriesuisse Graubünden hat bereits ein Projekt gestartet, das „Hospitality Collaboration Lab“, um Kooperationen zwischen Hotels zu stärken. Hierbei geht es nicht nur um die Steigerung der Wertschöpfung, sondern auch um die Entwicklung innovativer Arbeitszeitmodelle und Quereinsteiger-Programme in Zusammenarbeit mit der EHL Hotelfachschule Passugg. Die Branche muss sich anpassen und neue Wege finden, um attraktiv zu bleiben.

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In der Zwischenzeit macht die Tourismusallianz Graubünden mit ihrem „Next Generation Board“ auf sich aufmerksam. Hier kommen junge Fachkräfte zusammen, um ihre Vorstellungen von besseren Arbeitsbedingungen zu teilen. Themen wie flexible Arbeitszeiten und bezahlbarer Wohnraum sind dabei von großer Bedeutung. Schließlich ist es der Nachwuchs, der die Zukunft der Branche gestaltet – und dafür ist es wichtig, dass sie Gehör finden.

Die Fusion von Hotel Gastro Albula Surses und die Gründung von Hotel Gastro Lenzerheide sind nur der Anfang. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Branche gewillt ist, sich den Herausforderungen zu stellen und gemeinsam Lösungen zu finden. Es bleibt spannend, wie sich die Zusammenarbeit in Graubünden weiter entfalten wird – und welche neuen Impulse sie für die Region bringen wird.