Gastronomisches Kunstwerk: Die Brasserie Lok in St. Gallen
In der charmanten Stadt St. Gallen, wo Tradition auf Moderne trifft, hat sich die Lokremise zu einem echten Hotspot entwickelt. Einst ein vergessenes Gebäude, wurde es 2010 durch eine Stiftung zum Leben erweckt. Heute glänzt es nicht nur durch kunstvolle Veranstaltungen, sondern auch durch eine exquisite Gastronomie, die die Herzen der Feinschmecker höher schlagen lässt. Das Highlight im Eingangsbereich? Eine Spiegel-Bar des Schweizer Künstlers John Armleder – einfach nur beeindruckend!
Das zehnjährige Jubiläum der Stiftung war der Anlass, die Gastronomie auf ein neues Level zu heben. Mehmet Daku, Geschäftsführer der Brasserie Lok, und seine Partner Samuel Vörös und Marcel Walker haben es geschafft, ein Konzept zu entwickeln, das sich auf die französische Küche stützt. Diese ist tief verwurzelt mit der historischen Verbindung der Lokremise zu Paris. Über 50 Bewerbungsdossiers wurden eingereicht, und das Trio überzeugte die Jury mit ihrer Vision. Man kann sagen, dass die Brasserie Lok ein kleines Stück Paris nach St. Gallen bringt.
Ein Fest für die Sinne
Die Speisekarte ist ein wahres Fest für die Sinne. Von klassischen bretonischen Austern bis hin zu einer köstlichen provenzalischen Bouillabaisse – hier wird jeder Gourmet glücklich. Und für die Vegetarier gibt es sogar das Entrecôte auf Pilzbasis, was wirklich innovativ ist! Die Foie gras stammt übrigens von ungestopften Alpstein-Freiland-Enten, was das Ganze noch ein Stückchen ethischer macht. Hochwertige Zutaten, zubereitet mit Liebe – das schmeckt man!
Die Getränkekarte ist ein weiteres Highlight. Edle Rotweine aus dem Bordelais und spritziger Champagner sind die Renner. Und wenn man mal Lust auf etwas Besonderes hat, darf man sich den Sonntagsbrunch nicht entgehen lassen. Für 68 Franken gibt es ein Buffet und ein Glas Champagner – da kann man doch einfach nicht widerstehen, oder?
Ein Ort für alle
Mit 120 Innenplätzen und ebenso vielen auf der Terrasse bietet die Brasserie Lok genügend Raum für Geselligkeit. Wenn das Wetter mitspielt, kann man sich draußen entspannen und die Atmosphäre genießen. Und das Beste? Bei Bedarf lässt sich die Kapazität sogar verdoppeln! Das zieht Jahr für Jahr etwa 70.000 Gäste an, die sich in der Lokremise wohlfühlen.
Das historische Gebäude selbst hat eine beeindruckende Geschichte. Erbaut im Jahr 1903, ist die Lokremise das größte erhaltene Lokomotiv-Ringdepot der Schweiz. Man spürt die Geschichte förmlich, wenn man durch die hohen Hallen schreitet. Ein Ort, der nicht nur durch seine Architektur besticht, sondern auch durch die kreative Energie, die hier pulsiert.
Die Brasserie Lok ist mehr als nur ein Restaurant; sie ist ein Erlebnis. Ein Ort, an dem Kunst und Gastronomie aufeinandertreffen, wo man sich zurücklehnen und genießen kann. Wenn Ihr also mal in St. Gallen seid, gönnt euch den Besuch! Ihr werdet es nicht bereuen – versprochen!
