Ein Brand, der alle in Schock versetzte! Am 13. April 2026 brach im Hotel Klosterbräu in Seefeld, Tirol, ein Großfeuer aus. Während Umbauarbeiten und der saisonalen Betriebspause kam es gegen 19:05 Uhr zum Unglück. Die Flammen loderten im Dachstuhl und dank des schnellen Eingreifens von bis zu 400 Feuerwehrkräften konnte Schlimmeres verhindert werden. Nach 14 Stunden harter Arbeit war „Brand aus“ und die Lage unter Kontrolle. Dennoch wurden rund 35 Zimmer, ein Fitnessraum und andere wichtige Bereiche erheblich beschädigt – ein Desaster!

Doch die Familie Seyrling, die das Hotel seit 1809 in sechster Generation führt, ließ sich nicht unterkriegen. Unmittelbar nach dem Brand begannen sie mit dem Wiederaufbau. Ein mutiger Schritt! Mehr als 30 Millionen Euro werden investiert, um sowohl die Schäden zu beheben als auch geplante Umbauten realisieren zu können. Innerhalb von nur sechs Monaten soll alles wieder in neuem Glanz erstrahlen. Das ist ein echtes Kraftakt!

Wiedereröffnung im Dezember 2026

Die Wiedereröffnung des Hotels Klosterbräu ist für den 1. Dezember 2026 geplant. Und was erwartet die Gäste? Unter anderem ein „Adult Only SPA“ in einem separaten Gebäude im Hotelgarten, elf neue Zimmer und eine Vielzahl von restaurierten Bereichen. Von der Hotelhalle über die Rezeption bis hin zu vier Restaurants und einer Hotelbar – alles wird liebevoll aufgearbeitet. Auch der Fitness- und der Konferenzraum sowie der Kinder- und Nachtclub bekommen ein neues Gesicht.

Besonders spannend ist die Tatsache, dass große Teile der Innenausstattung und technische Infrastruktur neu aufgebaut werden müssen. Und während die Arbeiten voranschreiten, laufen im Hintergrund auch die Planungen für weitere Verbesserungen, wie den Ausbau des Wellnessbereichs mit einem Naturbadeteich. Das klingt doch nach einem Paradies für Erholungssuchende!

Die Herausforderung des Wiederaufbaus

Die Planung und Genehmigung der Bauarbeiten mussten oft parallel zu den eigentlichen Arbeiten ablaufen – was eine enorme Herausforderung darstellt. Alois Seyrling, der Hotelbesitzer, hat sich dieser Aufgabe mit großem Einsatz gewidmet. Gleichzeitig sind rund 150 Personen auf der Baustelle beschäftigt, die alles daran setzen, dass der Wiederaufbau zügig vorangeht. Die Baustelle wird von der Dorfseite abgewandt betrieben, sodass die Veranstaltungen in der Fußgängerzone ungestört weiterlaufen können. Ein cleverer Schachzug!

Und das Team? Rund 90 Prozent der Stammbelegschaft kehren zur Wiedereröffnung zurück, was zeigt, wie stark die Bindung zwischen den Mitarbeitern und dem Hotel ist. Während der Betriebspause wurden individuelle Lösungen gefunden, damit niemand auf der Strecke bleibt. Einige helfen bei Aufräumarbeiten, andere arbeiten in der Verwaltung. Das ist ein echter Teamgeist!

Ein Blick in die Geschichte

Das Hotel Klosterbräu hat eine lange und bewegte Geschichte. Gegründet wurde das Kloster zu „Sevelt“ bereits 1516 von Kaiser Maximilian I. Das ehemalige Augustinerkloster ist also mehr als nur ein Hotel – es ist ein Teil der Tiroler Geschichte. Nach dem Brand und dem Wiederaufbau wird es spannend sein, wie sich das Hotel in die kommenden Jahre entwickeln wird.

Wie die Bürgermeisterin Andrea Neuner betonte, konnte die Gefahr für umliegende Gebäude, darunter die benachbarte Kirche, abgewendet werden. Das ist ein Glücksfall! Die Orgel der Kirche wurde nach dem Brand wieder zum Klingen gebracht, und das Leben in Seefeld kann weitergehen. Die Solidarität der Gäste aus aller Welt mit dem Hotel Klosterbräu zeigt, dass die Menschen hinter dieser Institution stehen und auf eine strahlende Zukunft hoffen.