In der dynamischen Welt der Hotellerie im DACH-Raum, die Deutschland, Österreich und die Schweiz umfasst, bleibt die Nachfrage überraschend stabil. Dennoch spüren viele Hotels, egal ob groß oder klein, den Druck der knappen Margen. Laut einer Analyse von MRP Hotels, die sich auf rund 20 Hotels in der Region stützt, kämpfen die Betriebe mit steigenden Betriebs- und Energiekosten. Besonders die klassischen Full-Service-Hotels bekommen das zu spüren, während Budget- und Economy-Hotels sowie Serviced Apartments sich stabiler zeigen. Komischerweise sind es gerade die 4-Sterne-Häuser, die stärker unter Druck stehen als in der Vergangenheit. Da fragt man sich, ob sie sich nicht vielleicht etwas mehr um ihre Gäste bemühen sollten.

Die Gäste selbst reagieren immer preissensibler und buchen ihre Übernachtungen kurzfristiger. Ein Trend, der den Hoteliers einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Die durchschnittlichen Zimmerpreise sind im ersten Quartal 2026 nur leicht gestiegen, während die Auslastung erfreulicherweise zunahm. Trotzdem bleibt der Druck auf die Betriebe bestehen: Kosten, Prozesse und die strategische Ausrichtung müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Asset Management wird immer mehr zur zentralen Steuerungsfunktion im Hotel-Lebenszyklus. Da bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge, oder?

Konjunkturelle Herausforderungen

Im Zusammenhang mit all diesen Entwicklungen stellt der kürzlich veröffentlichte Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2025“ die konjunkturellen Herausforderungen der deutschen Hotellerie detailliert dar. Die Lage ist nicht einfach. Die Branche sieht sich mit einer schwierigen konjunkturellen Situation konfrontiert, die von Inflation, hohen Betriebskosten und regulatorischen Einschränkungen geprägt ist. Trotzdem zeigt sich ein Funken Optimismus: Die Zimmerauslastung, der Durchschnittspreis und der RevPAR sollen im Jahr 2024 ansteigen. Das klingt fast schon nach Licht am Ende des Tunnels, oder?

Aber und das ist wichtig zu erwähnen: Die realen Umsätze der klassischen Hotellerie liegen noch immer unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Das lässt Raum für Sorgenfalten. Es wird deutlich, dass der Tourismus als zentraler Wirtschaftsfaktor weiterhin eine entscheidende Rolle spielt. Die Hotellerie zeigt sich als Innovationsmotor in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit – da tut sich also was. IHA-Vorsitzender Otto Lindner hat zudem klare Forderungen aufgestellt: Verlässliche politische Rahmenbedingungen sind notwendig für eine nachhaltige Entwicklung, insbesondere eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sind dringend gefordert.

Ein Blick in die Zukunft

Die 24. Ausgabe des Branchenreports, der mit Unterstützung von Partnern aus Beratung, Forschung und Dienstleistung erstellt wurde, macht deutlich, dass die Hotellerie trotz der Herausforderungen resilienz zeigt. Die IHA-Mitglieder haben den Vorteil, den Report kostenfrei im Extranet abrufen zu können. Für Nicht-Mitglieder ist der Preis von 395 Euro (inkl. USt., zzgl. Versand) kein Pappenstiel. Bildungseinrichtungen kommen mit 125 Euro etwas günstiger davon. Wer also in der Branche unterwegs ist, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen!

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In Anbetracht all dieser Faktoren wird klar, dass Hotels nicht nur als Übernachtungsorte fungieren, sondern auch als aktive Mitgestalter der wirtschaftlichen Landschaft. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Hotellerie weiterentwickelt und welche Innovationen uns in den kommenden Jahren erwarten.