Heute ist der 18.07.2026 und der österreichische Hotelimmobilienmarkt zeigt sich in einem interessanten Licht. Laut einem aktuellen Bericht von Christie & Co Austria könnte das Hoteltransaktionsvolumen in der zweiten Jahreshälfte auf beeindruckende 525 Millionen Euro steigen. Das wäre nicht nur ein kleiner Sprung im Vergleich zum Vorjahr – wo wir bei rund 500 Millionen Euro landeten –, sondern würde auch das höchste Volumen seit 2019 darstellen. Wer hätte das gedacht? Man könnte fast meinen, die Branche erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf!

Die Schätzungen für das erste Halbjahr 2026 belaufen sich auf etwa 240 Millionen Euro, was im Vergleich zu den rund 360 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 natürlich etwas zurückhaltend wirkt. Aber hey, der langfristige Durchschnitt liegt seit 2014 bei etwa 200 Millionen Euro. So gesehen, ist der Markt auf einem soliden Kurs. Im Durchschnitt wurden im zweiten Halbjahr in den letzten Jahren rund 285 Millionen Euro in Hoteltransaktionen investiert. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich das in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Große Transaktionen und neue Trends

Ein echter Paukenschlag in der Branche war der Verkauf des Park Hyatt Vienna, dessen Preis auf 170 bis 190 Millionen Euro geschätzt wird. Das könnte dem Jahresvolumen einen gehörigen Schub geben! Dazu kommt die größte Transaktion des Jahres: Der Verkauf des Andaz Vienna Am Belvedere an Deka Immobilien für 92 Millionen Euro. Auch kleinere Transaktionen zeigen eine wachsende Dynamik. So wurde beispielsweise das Hotel Mader in Steyr verkauft und das Hotel Josefine in Wien hat einen neuen Pachtvertrag abgeschlossen. Diese Entwicklungen sind für den gesamten Markt von Bedeutung, besonders da rund 80 Prozent des bisherigen Volumens von internationalen Investoren stammen.

Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, dass private Käufer und strategische Betreiber ebenfalls aktiv werden, vor allem bei kleineren und mittelgroßen Transaktionen. Dabei wird zunehmend Wert auf nachhaltige Cashflows und leistungsfähige Betreiberstrukturen gelegt. In der heutigen Zeit sind realistische Preisvorstellungen das A und O für erfolgreiche Deals. Bei so viel Bewegung könnte man fast meinen, die Branche ist auf einem aufsteigenden Ast!

Die Herausforderungen der Branche

Doch nicht alles läuft wie am Schnürchen. Höhere Betriebskosten, steigende Gehälter und die Energiepreise setzen den Betrieben ordentlich zu. Das merkt man nicht nur an den Zahlen, sondern auch an der Stimmung in der Branche. Die konjunkturellen Prognosen sind schwach und könnten das Geschäftsreiseverhalten negativ beeinflussen. Das ist nicht gerade ein leichter Brocken, den die Hoteliers da stemmen müssen.

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Dennoch gibt es auch Lichtblicke. Die Übernachtungszahlen könnten sich 2024 auf 497 Millionen erholen – fast auf dem Niveau vor der Pandemie. Das ist ein Grund zur Freude! Der Markt für Hotelimmobilien hat sich als eigenständige Asset-Klasse etabliert und zieht sowohl private als auch institutionelle Investoren an. Die Nachfrage nach digitalen Lösungen, Umweltfreundlichkeit und sozialer Verantwortung zeigt, dass die Branche sich weiterentwickelt und an die aktuellen Bedürfnisse anpasst.

Die Perspektiven sind vielversprechend, auch wenn die Herausforderungen nicht zu unterschätzen sind. Trends wie „Bleisure“ und Workation fördern die Nachfrage nach Serviced-Apartments und Gemeinschaftsflächen in Hotels. In einer Zeit, in der sich die Welt ständig verändert, bleibt es spannend zu beobachten, wie sich der Hotelimmobilienmarkt in Österreich und darüber hinaus entwickeln wird.