Heute ist der 16.07.2026 und wir blicken in die Reisewelt der Europäer:innen, die sich in diesem Sommer ganz schön verändert hat. Wer hätte gedacht, dass Preis und geopolitische Unsicherheiten unser Reiseverhalten so stark beeinflussen könnten? Laut a&o Hostels und einer YouGov-Umfrage, an der mehr als 14.000 Menschen aus zwölf europäischen Ländern teilgenommen haben, ist es nicht mehr selbstverständlich, die Koffer zu packen und die Welt zu erkunden. Stattdessen bleiben 11% der Befragten diesen Sommer einfach zu Hause. Ein bisschen traurig, oder? Aber es gibt auch Lichtblicke: Kurzreisen innerhalb Europas sind im Kommen, vor allem bei den jungen Leuten, die das Abenteuer vor der Haustür suchen.

30% der Reisenden planen eine Kurzreise im eigenen Land – das ist eine ganze Menge! Und auch die 16% der Befragten, die einen Kurztrip innerhalb Europas ins Auge fassen, zeigen, dass man nicht immer weit reisen muss, um neue Erlebnisse zu sammeln. Die Zahl derjenigen, die eine mindestens einwöchige Europareise planen, liegt bei 17%. Besonders spannend wird es bei den 18- bis 34-Jährigen: Hier sind es bis zu 24%, die eine Reise in die Ferne wagen wollen. Doch beim Blick auf die Planung wird klar: Der Preis ist oft der entscheidende Faktor. Ganze 31% der Befragten gaben an, dass die Kosten ihr zuletzt gewähltes Reiseziel beeinflusst haben.

Der Einfluss von Energiekosten und geopolitischen Unsicherheiten

Die Energiekosten machen vielen Reisewilligen zu schaffen. 11% der Befragten verzichten wegen der hohen Preise auf eine Reise, und in Deutschland sowie Frankreich liegt dieser Anteil sogar bei 15%. Das ist schon eine beachtliche Zahl! Besonders ältere Menschen sind betroffen: 13% der über 55-Jährigen haben ihre Reisen ganz abgesagt, während es bei den 18- bis 34-Jährigen „nur“ rund 7% sind. Und als ob das nicht genug wäre, geben 12% der Befragten an, dass die weltpolitische Lage ihre Reiseentscheidungen beeinflusst hat. In Österreich sind es sogar 19%. Da kann einem schon mulmig werden, wenn man an die eigene Urlaubsplanung denkt!

Ein weiterer interessanter Punkt: 20% der Reisenden haben ihr letztes Ziel gewählt, weil sie es schon immer besuchen wollten. In Österreich sind es sogar 25%! Das zeigt, dass trotz aller Widrigkeiten der Drang nach neuen Erlebnissen und Entdeckungen ungebrochen ist. Empfehlungen von Freunden oder Online-Bewertungen haben auch ihren Einfluss – 11% der Reisenden lassen sich davon leiten, bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 17%. Man sieht: Die Welt ist zwar klein, aber die Entscheidung, wo es hingeht, wird immer komplexer.

Ein Blick auf den europäischen Tourismus

Und wie sieht es mit den Zahlen aus dem europäischen Tourismus aus? Tourismus umfasst ja nicht nur Reisen zu Freizeitzwecken, sondern auch Besuche bei Freunden oder Verwandten und berufliche Reisen – und das alles für weniger als ein Jahr. Eurostat liefert uns spannende Daten, etwa über Beherbergungsbetriebe, Schlafgelegenheiten und Übernachtungen. Wir erfahren, wie sich die Kurzzeitunterkünfte auf Sharing-Economy-Plattformen entwickeln und wie die Menschen in der EU reisen. Die Statistiken geben uns auch Aufschluss über die Ausgaben und die Teilnahme an touristischen Aktivitäten. Eine wahre Fundgrube für alle, die im Tourismus tätig sind oder einfach nur neugierig.

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So, während die Welt sich dreht und die Preise steigen, bleibt eines klar: Europa hat viel zu bieten, und die Neugier auf das, was direkt vor der Haustür liegt, ist ungebrochen. Ob Kurztrip oder längere Reise – das Abenteuer wartet!