Heute ist der 5.11.2026 und die Hotelbranche hat mal wieder Grund zur Aufregung! Am 2. November hat die Scandic Hotels Group die Übernahme des Hotelbetriebsgeschäfts der Dalata Hotel Group erfolgreich abgeschlossen – und das für schlappe 500 Millionen Euro. Wow, das ist mal ein Preis! Damit hat Scandic gleich 57 Hotels mit rund 12.500 Zimmern in ihr Portfolio aufgenommen. Und als ob das nicht genug wäre, kommt noch eine Entwicklungspipeline mit etwa 1.600 weiteren Zimmern hinzu. Da kann man nur sagen: Scandic, auf zu neuen Ufern!

Diese Übernahme folgt auf die vorherige Akquisition der Dalata Hotel Group durch Pandox und Eiendomsspar im November 2025. Das ist eine spannende Kette von Ereignissen! Die Rahmenvereinbarung zwischen Scandic, Pandox und Eiendomsspar, die schon im Juli 2025 getroffen wurde, hat den Grundstein für diesen Deal gelegt. Nach der Übernahme im vergangenen Jahr hat Scandic die operative Verantwortung für die Dalata-Hotels übernommen – die bestehende Dalata-Geschäftsführung blieb dabei an Bord und wurde von Scandic unterstützt. Eine interessante Kombination, die zeigt, wie wichtig Kontinuität in solchen Übergängen ist.

Strukturierte Umstellung und neue Pachtverträge

Parallel zur Übernahme wurde das Immobiliengeschäft von Dalata rechtlich vom operativen Hotelbetrieb getrennt. Scandic hat die Umstrukturierung in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen. Pandox behält 32 Hotelimmobilien in Irland und Großbritannien, die jetzt unter neuen umsatzabhängigen Pachtverträgen laufen. Diese Verträge haben eine Laufzeit von 30 Jahren – mit garantierten Mindestpachten! Das klingt nach einer soliden Grundlage für die Zukunft.

Die Finanzierung der Übernahme durch Scandic war ebenfalls interessant: 500 Millionen Euro wurden auf einer Basis ohne Barmittel und Finanzschulden gezahlt. Die Finanzierung kam aus bereits vorhandenen liquiden Mitteln sowie Kreditfazilitäten aus einer langfristigen Finanzierung, die im Juli 2026 angekündigt wurde. Das übernommene Geschäft wird nun im Scandic-Berichtssegment „Other Europe“ berücksichtigt. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Zahlen und Strategien hinter solchen Übernahmen aufeinander abgestimmt werden.

Marktentwicklung und zukünftige Perspektiven

Aber blicken wir mal über den Tellerrand hinaus: Der europäische Hotelimmobilienmarkt zeigt sich laut mrp hotels im Jahr 2026 in einer Phase struktureller Reife und Konsolidierung. Es gibt zwar keinen flächendeckenden Aufschwung, aber auch keine Krise – das ist doch schon mal positiv! Dennoch bleibt der DACH-Raum langsamer als Südeuropa, was die Entwicklung angeht. Besonders Spanien, Italien und Griechenland profitieren von einer starken Leisure-Nachfrage. Im Gegensatz dazu fehlt dieser Wachstumstreiber im deutschsprachigen Raum weitgehend.

Die Transaktionsaktivität hat laut verschiedenen Immobilienberatern zwar zugenommen, liegt aber weiterhin unter dem Niveau vor 2019. Das zeigt, wie dynamisch die Branche ist und wie wichtig es ist, die Entwicklungen genau zu beobachten. Im ersten Quartal 2026 wurden unterschiedliche Transaktionsvolumina genannt, die von 163 Millionen Euro bis 318 Millionen Euro reichen – das sind große Unterschiede, die auf verschiedene Erhebungsmethoden zurückzuführen sind. Das klingt fast schon nach einem Ratespiel, oder?

Die Investoren scheinen weiterhin großes Interesse an Hotelimmobilien zu haben, auch wenn die Rahmenbedingungen herausfordernd sind. Private Credit und Joint-Venture-Modelle gewinnen an Bedeutung, da Banken selektiver agieren und höhere Transparenz fordern. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich diese Trends in den kommenden Jahren entwickeln werden.