Schweizer Hotellerie erholt sich: Ein Hoffnungsschimmer im Juli 2026
Die Nachrichten aus der Schweizer Hotellerie sind – endlich – ein Lichtblick! Im Juli 2026 verzeichnete die Branche nach einer Durststrecke von vier Monaten wieder einen Anstieg der Logiernächte. Laut ersten Schätzungen des Bundesamts für Statistik (BFS) stiegen die Übernachtungen um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das ist doch schon mal ein Grund zur Freude! Besonders die inländischen Gäste haben ein deutliches Plus von 3,8 Prozent beigesteuert, während die ausländischen Übernachtungen um 2,6 Prozent zurückgingen. Hier zeigt sich, wie wichtig der heimische Tourismus ist; die Schweizer scheinen die Schönheit ihres Landes wiederentdeckt zu haben!
Nach den Rückgängen in den Monaten zuvor, die uns allen etwas den Magen umgedreht haben, gibt es nun Licht am Ende des Tunnels. Die Bilanz für das erste Halbjahr 2026 ist zwar noch negativ, mit einem Rückgang der Übernachtungen um 0,7 Prozent auf 20,3 Millionen, aber der Juli markiert den Auftakt ins zweite Semester mit einem ermutigenden kleinen Plus. Nun heißt es Daumen drücken für eine starke zweite Jahreshälfte, um die guten Zahlen des Vorjahres zu übertreffen. Wie es aussieht, kommt die zweite Schätzung für den Juli am 24. August, und die absoluten Zahlen folgen am 4. September. Wir sind gespannt!
Ein Blick in die Zahlen
Wer sich für die Zahlen der Beherbergung interessiert, wird auf der Webseite des BFS fündig: Statistiken zur Beherbergung. Dort gibt es eine Fülle von Informationen, die die Entwicklung des Tourismus in der Schweiz detailliert beleuchten. Besonders spannend ist der Blick auf die vergangene Entwicklung: Im Jahr 2025 wurden über 41,2 Millionen Logiernächte verzeichnet – ein Rekord! Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 bedeutet das einen Anstieg von 3 Prozent. Wer hätte das gedacht, nach den düsteren Zeiten des Jahres 2020?
Die Zahlen sprechen für sich: 2019 lag die Anzahl der Logiernächte bei 39,6 Millionen, und dann kam der dramatische Einbruch. Aber die Erholung verlief schneller als gedacht, insbesondere im Inlandtourismus. Im Jahr 2025 machten Schweizer Gäste fast 45 Prozent der Übernachtungen aus, was den heimischen Tourismus stabilisiert. Und die internationalen Gäste? Auch die haben ein Comeback gefeiert, vor allem die US-Amerikaner, die durch die gute Erreichbarkeit und Luxusreisen angelockt werden. Das alles zeigt, wie lebendig und dynamisch der Schweizer Tourismus ist.
Top-Destinationen und ihre Besonderheiten
Graubünden führt bei den Übernachtungszahlen, kein Wunder, wenn man an die traumhaften Landschaften von St. Moritz und Davos denkt! Der Sommer-Wandertourismus zieht viele Wanderlustige an, die die Bergluft und die atemberaubende Natur genießen wollen. Aber auch Zürich, als Spitzenreiter unter den Stadthotels, hat viel zu bieten. Die Stadt ist ein Hotspot für internationale Gäste und bietet eine Vielzahl an kulturellen Angeboten. Auch die Bergregionen, wie Zermatt und Grindelwald, sind für viele Touristen ein wahrer Magnet, da dort oft über 60 Prozent der Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Tourismus abhängen.
Insgesamt trägt der Tourismus etwa 2,9 Prozent zum BIP der Schweiz bei und beschäftigt mehr als 180.000 Personen. Beeindruckend, oder? Die direkte touristische Wertschöpfung betrug im Jahr 2025 rund 21 Milliarden Franken, und wenn man die indirekten Effekte hinzuzieht, steigt die Wertschöpfung sogar auf über 45 Milliarden Franken. Wahnsinn, wie viel der Tourismus zum Wohlstand der Schweiz beiträgt!
