Schweizer Hotellerie: Inländische Gäste bringen neuen Schwung in die Branche
Die Hotellerie in der Schweiz zeigt sich im Juli 2026 klar im Aufwind! Mit insgesamt 5,0 Millionen Logiernächten – das sind immerhin 23.000 Nächte mehr als im Vorjahr – kann die Branche einen leichten Anstieg von 0,5% verbuchen. Der Grund? Inländische Gäste! Diese sorgten für einen Anstieg auf 2,3 Millionen Logiernächte, was einem Zuwachs von 3,9% entspricht. Auch wenn ausländische Gäste mit 2,6 Millionen Logiernächten nicht ganz mithalten konnten und einen Rückgang von 2,4% erlitten, zeigt sich, dass die Schweizer ihren heimischen Tourismus mehr denn je schätzen.
In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 wurden insgesamt 25,3 Millionen Logiernächte gezählt, was einem Rückgang von 0,5% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die ausländischen Gäste trugen 12,8 Millionen Nächte bei, was 276.000 weniger als im Vorjahr bedeutet. Doch die inländischen Gäste machten es wieder wett und generierten 12,4 Millionen Logiernächte – ein Plus von 1,3% oder 156.000 Nächten.
Ein Blick auf die Trends
Im Jahr 2025 erlebte die Branche bereits einen leichten Aufschwung, wobei alle Monate außer Februar und November ein Plus bei den Logiernächten verzeichneten. Die Zunahme variierte zwischen 0,6% im März und einem beeindruckenden Anstieg von 6,8% im Dezember. Die heimische Nachfrage erreichte mit 21,1 Millionen Logiernächten eine Rekordhöhe, was die Wichtigkeit inländischer Gäste unterstreicht. Besonders beliebt war der Juli 2025, in dem 2,2 Millionen Logiernächte von inländischen Gästen gebucht wurden – das sind 70.000 mehr als im Vorjahr!
Interessanterweise waren die ausländischen Gäste im Jahr 2025 auch auf dem Vormarsch, mit einem Allzeithoch von 22,8 Millionen Logiernächten. Der größte monatliche Anstieg wurde im Januar verzeichnet, und der August war der beliebteste Monat für ausländische Gäste mit 2,8 Millionen Logiernächten. Dabei entfiel über die Hälfte der ausländischen Nachfrage auf Gäste aus Europa – die Deutschen, Briten und Franzosen zeigten sich besonders reiselustig.
Die Auslastung der Zimmer
Die Nettozimmerauslastung erreichte 2025 mit 56,8% einen neuen Rekord! Das sind 1,7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und übertrifft sogar den Rekordwert von 2019. Genf verzeichnete mit 67,9% den stärksten Anstieg. Es ist fast schon erstaunlich, dass in elf der dreizehn Tourismusregionen der Schweiz die Logiernächtezahl gestiegen ist. Zürich, Waadt und Graubünden führen die Liste der Gewinner an – sie alle haben eine bemerkenswerte Zunahme verzeichnet.
Die Schweizer Hotellerie hat sich also ganz klar auf die inländischen Gäste eingestellt und zeigt, wie wichtig diese für die Branche sind. Auch wenn die ausländischen Gäste zurückgegangen sind, bleibt die Hoffnung, dass sie bald wieder in Scharen zurückkehren. Vielleicht wird die Kombination aus heimischem Charme und einer Prise internationaler Anziehungskraft das Erfolgsrezept für die Zukunft sein.
Und während wir über die Zahlen nachdenken, bleibt eines klar: Die Schweiz ist und bleibt ein beliebtes Ziel für Reisende – egal ob aus dem eigenen Land oder von weit her. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Tourismus in den kommenden Monaten entwickeln wird!
