Heute ist der 25.08.2026, und die Hotelbranche in Österreich zeigt sich in einem bemerkenswerten Licht. Die Zahlen aus den Monaten Mai bis Juli 2026 sprechen für sich: 41,87 Millionen Nächtigungen wurden in unseren Beherbergungsbetrieben verzeichnet! Das ist nicht nur eine Zahl, das ist ein deutliches Zeichen für den Aufschwung in der Tourismusbranche. Gut zwei Drittel dieser Nächte entfielen auf internationale Gäste – vor allem aus Deutschland, die mit rund 7,2 Millionen Nächtigungen im Juli den Großteil ausmachten. Ein erfreulicher Anstieg, der uns zeigt, dass die Lust am Reisen zurückgekehrt ist.

Wenn man sich die Statistiken anschaut, wird schnell klar, dass der Juli 2026 mit 19,46 Millionen Nächtigungen eine wahre Hochsaison war, die einen Anstieg von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Und die Gästezahlen? Die wuchsen im Juli um beeindruckende 9,3 Prozent! Das sind tolle Nachrichten für alle, die in der Hotellerie und Gastronomie tätig sind.

Ein Blick auf den Sommer

Die ersten sechs Monate des Jahres 2026 brachten insgesamt 96,46 Millionen Nächtigungen mit einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Mai war besonders vielversprechend, mit einem Plus von 37,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Aber nicht alles verlief reibungslos: April und Juni wiesen Rückgänge auf, was uns in Erinnerung ruft, dass das Wetter manchmal auch seine Launen hat. Dennoch hat sich Camping als fester Bestandteil des Sommertourismus etabliert, trotz dieser wetterbedingten Schwankungen. Rund 2,9 Millionen Nächtigungen auf Camping- und Stellplätzen zeigen, dass die Menschen die Natur und die Freiheit lieben.

Tirol, Kärnten und Salzburg sind die absoluten Favoriten unter den Campingplätzen. Hier wird das Abenteuer in der Natur wirklich großgeschrieben. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, und die Vorfreude auf den August, der als wichtigster Monat der Sommersaison gilt, ist spürbar in der Branche.

Die Stimmung in der Branche

Eine Umfrage ergab, dass 78 Prozent der Hotellerie- und Gastronomiebetriebe positiv gestimmt sind für die laufende Saison. Das ist doch ein Grund zum Feiern, oder? Zudem erwarten 65 Prozent der Hoteliers eine positive Entwicklung für den Herbst. Doch unter der Freude schwingt auch eine gewisse Besorgnis mit: Steigende Kosten bei Energie, Lebensmitteln und Steuern machen den Betrieben zu schaffen. Ganze 30 Prozent der befragten Betriebe berichteten von einem gesunkenen Ertrag, durchschnittlich um 18 Prozent. Das ist nicht von der Hand zu weisen und gibt Anlass zur Sorge.

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Im ersten Halbjahr 2026 waren knapp 260.000 Personen in der Hotellerie und Gastronomie beschäftigt – die höchste Zahl bisher! Ein echter Lichtblick, der zeigt, wie wichtig diese Branche für die österreichische Wirtschaft ist. Doch der Bedarf an mehr Mitarbeitern bleibt hoch. Die Herausforderung, qualifizierte Fachkräfte zu finden, bleibt bestehen.

Statistische Einblicke

Die monatlichen Ankünfte und Nächtigungen werden durch die Beherbergungsstatistik erfasst, die auf der Tourismus-Statistik-Verordnung basiert. Gewerbliche und private Beherbergungsbetriebe sind verpflichtet, ihre Zahlen an die jeweiligen Gemeinden zu melden. Dies geschieht nach Unterkunftsart und Herkunftsland. Und auch wenn unentgeltliche Nächtigungen bei Verwandten und Freunden nicht in den Ergebnissen enthalten sind, die immerhin etwa ein Viertel der Gesamtnächtigungen ausmachen, zeigt der Blick auf die offiziellen Statistiken, dass der Tourismus in Österreich lebendig ist.

Die Ergebnisse der nächtlichen Statistiken werden etwa 25 Tage nach dem jeweiligen Berichtszeitraum veröffentlicht, während die endgültigen Daten rund einen Monat später verfügbar sind. Das gibt uns einen kontinuierlichen Einblick in die Entwicklungen und Trends in der Branche.

Die Tourismus- und Reisestatistik umfasst viele Themen, von Beherbergungsstatistiken über Reiseverkehrseinnahmen bis hin zu den Reisegewohnheiten der Österreicher. Die Daten, die regelmäßig veröffentlicht werden, bieten uns wertvolle Informationen für die Planung und Strategie in der Hotellerie.

Insgesamt zeigt sich die Branche optimistisch, auch wenn einige Herausforderungen auf uns warten. Die Zahlen sind ermutigend, und die Vorfreude auf einen lebhaften Herbst ist spürbar. Mal sehen, was uns die kommenden Monate bringen!