Lichtblicke und Schatten: Die Schweizer Hotellerie im Wandel
Heute ist der 25.08.2026, und die neuesten Zahlen aus der Schweizer Hotellerie sind da! Es gibt Grund zur Freude, denn im Juli 2026 verzeichnete die Branche einen Anstieg der Übernachtungen um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wer hätte das gedacht? Hauptverantwortlich für diesen kleinen Lichtblick ist die steigende Nachfrage aus dem Inland. Die Schweizer Gäste sind wieder auf den Beinen – ihre Übernachtungen stiegen um stolze 4,1 Prozent. Das weckt Erinnerungen an bessere Zeiten und lässt uns hoffen, dass die Branche auf dem richtigen Weg ist.
Doch nicht alles ist rosig. Während die einheimischen Reisenden die Hotellerie stützen, sehen wir einen Rückgang bei den ausländischen Gästen – deren Logiernächte sanken um 2,3 Prozent. Ein genauer Blick auf die europäischen Märkte zeigt ein gemischtes Bild: Deutschland und die Niederlande scheinen sich zu erholen, mit Anstiegen von 5,3 und 5,2 Prozent. Frankreich bringt mit einem Plus von 2,3 Prozent ebenfalls etwas Positives. Aber wer hätte gedacht, dass das Vereinigte Königreich mit einem Rückgang von 21,8 Prozent so stark zurückfällt? Italien und einige asiatische Länder (wie Indien, Golf-Staaten und China) zeigen auch negative Zahlen. Das ist ein ganz schön gemischtes Gefühl – auf der einen Seite ein Aufschwung, auf der anderen Seite die ernüchternde Realität internationaler Märkte.
Schweizer Hotellerie im Kontext
Im ersten Halbjahr 2026 sah die Situation allerdings noch etwas düsterer aus: Hier sank die Zahl der Übernachtungen um 0,7 Prozent auf 20,3 Millionen. Um die Rekordwerte des Vorjahres zu übertreffen, bedarf es einer starken zweiten Jahreshälfte. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wird am 4. September die absoluten Zahlen für den Juli veröffentlichen – darauf sind wir alle gespannt!
Ein Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre zeigt, dass der Schweizer Hotelmarkt auch 2025 gewachsen ist. Mehr Logiernächte und höhere Zimmerpreise waren die Folge steigender Investitionen in die Substanz der Hotels. Das alles geschieht in einem Umfeld, in dem die Renditeerwartungen im Schweizer Immobilienmarkt leicht gesunken sind. Interessanterweise stieg der Marktwert der Schweizer Hotels insgesamt. In kleineren Tourismusregionen können Veränderungen oft große Auswirkungen haben, und die Aletsch Arena wurde 2025 zu einem besonderen Fokusgebiet. Die Diskussion um Zweitwohnungen in der Schweiz und im Wallis bleibt ebenfalls ein heißes Eisen.
Wer sich für tiefergehende Einblicke in die Entwicklungen des Hotelmarktes interessiert, sollte sich den Hospitality Report 2026 nicht entgehen lassen. Dieser bietet spannende Informationen zum Hoteldestinationen-Ranking und zeigt neue Trends auf, die die Branche formen werden. Der Bericht wurde am 3. Juni 2026 veröffentlicht – ideale Lektüre für alle, die am Puls der Zeit bleiben wollen.
