Heute ist der 9.06.2026 und die Schweizer Hotellerie hat in der Wintersaison 2025/26 mal wieder ein echtes Meisterwerk abgeliefert. Mit über 18,75 Millionen Logiernächten – das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr – hat die Branche nicht nur die Erwartungen übertroffen, sondern auch einen Höchstwert bei den Übernachtungszahlen erreicht. Vor allem die einheimischen Gäste haben kräftig zugeschlagen und sich die besten Plätze in den Hotels gesichert.

Doch wie das Leben so spielt, kam gegen Ende der Saison die große Dämpfer. Die Nachfrage, die zwischen Dezember und Februar noch kräftig sprudelte – mit einem besonders starken Wachstum von 6,8 Prozent im Dezember – hat ab März merklich nachgelassen. Dies war vor allem der Eskalation des Konflikts im Mittleren Osten geschuldet, die viele potenzielle Reisende zurückhielt. Im März und April fielen die Logiernächte um 5,2 Prozent beziehungsweise 0,6 Prozent. Eine schmerzhafte, aber leider nicht ganz unerwartete Wende in der Geschichte dieser Saison.

Europäische und internationale Gäste

Auch die internationalen Gäste haben ihren Teil beigetragen. Immerhin 9,3 Millionen Übernachtungen von ausländischen Besuchern wurden registriert, was einem leichten Anstieg von 0,5 Prozent entspricht. Besonders erfreulich: Die europäischen Gäste sorgten für 5,8 Millionen Logiernächte, was einen Zuwachs von 1,8 Prozent bedeutet. Gäste aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Spanien haben sich als wahre Schatzkammer für die Schweizer Hotellerie entpuppt.

Aber nicht nur in Europa, auch in den USA gab es eine positive Entwicklung. Die Nachfrage aus Amerika ist mit einem Anstieg von 5,5 Prozent auf 1,8 Millionen Logiernächte auf einen Höchstwert geklettert – und das ist doch mal eine Ansage! Komischerweise ging es jedoch für die asiatischen Gäste bergab. Hier wurde ein Rückgang von 10,1 Prozent auf 1,4 Millionen Logiernächte verzeichnet. Besonders die Gäste aus Indien, den Golfstaaten und Südkorea scheinen sich von der Schweizer Bergluft abgewandt zu haben.

Ein Blick in die Zukunft

Die Branche zeigt sich trotz der geopolitischen Unsicherheiten für den Sommer 2026 vorsichtig optimistisch. Die Hoffnung, dass die guten Zeiten zurückkehren, ist spürbar. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die Nachfrage wurde vor allem durch die inländische Kundschaft getragen, was zeigt, dass die Schweizer ihre heimische Schönheit mehr denn je zu schätzen wissen – das ist doch ein Lichtblick in trüben Zeiten!

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Wenn wir uns die Daten und Statistiken der Bundesamtes für Statistik ansehen, dann ist klar: Die Schweizer Hotellerie hat einen langen Weg vor sich, aber die saisonalen Schwankungen sind ein Teil des Spiels. Vielleicht bringt der Sommer ja die ersehnte Erholung und eine Rückkehr zu den gewohnten Zahlen? Wer weiß das schon… Aber eines ist sicher: Die Branche bleibt dynamisch und voller Überraschungen.