Es gibt Neuigkeiten aus Kressbronn, die die Herzen von Feinschmeckern und Hotelgästen höher schlagen lassen! Das traditionsreiche Gasthaus „Zur Kapelle“ hat einen neuen Anstrich bekommen und wird bald unter neuer Leitung von Alina Kellner und Andreas Ludescher wieder seine Türen öffnen. Die beiden Eheleute haben sich mit viel Leidenschaft und Engagement dem ehrwürdigen Haus angenommen und arbeiten bereits an einem frischen Konzept, das mit bodenständiger Küche und regionalen Spezialitäten punkten möchte. Am Sonntag, den 29. November, wird das Restaurant nach einer umfassenden Renovierung wiedereröffnet – und das ist erst der Anfang!

Die Wiedereröffnung ist nicht nur ein Fest für die Gaumenfreuden, sondern auch ein Zeichen für den Erhalt der Kultur in Kressbronn. Bürgermeister Daniel Enzensperger hat betont, wie wichtig die „Kapelle“ für die Gemeinschaft ist. Die Gemeinde hat sich aktiv dafür eingesetzt, dass der Gastronomiebetrieb an diesem Standort bleibt. Schließlich wurde das Gebäude von der Stiftung Liebenau zurückgekauft, um sicherzustellen, dass die „Kapelle“ auch in Zukunft ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste bleibt. Und das ist sie allemal wert!

Ein neues, altes Konzept

Das neue Betreiberpaar bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern auch eine Vision. Alina Kellner, die eine Weiterbildung zur Betriebswirtin mit Schwerpunkt Hotel- und Gastronomiemanagement absolviert hat, und ihr Mann Andreas Ludescher, der als Küchenchef tätig war, möchten die „Kapelle“ als zentralen Ort für geselliges Beisammensein etablieren. Regelmäßige Sonntagsbraten – ein Klassiker der deutschen Küche – sollen künftig auf der Speisekarte stehen. Dazu kommen herzhafte Schmorgerichte, Rinderrouladen und die berühmten Ochsenbäckchen. Klingt doch schon mal nach einem Grund, sich auf den Weg dorthin zu machen!

Natürlich wurde bei der Renovierung auch das historische Ambiente des Hauses berücksichtigt. Mit viel Liebe zum Detail hat Architekt Eckart Rapp die altehrwürdigen Holzvertäfelungen und die farbigen Fensterscheiben mit Szenen aus dem Dorfleben erhalten. So bleibt der Charme der „Kapelle“ bestehen, während gleichzeitig neue Gestaltungselemente ein modernes Flair verleihen. Ein neu gestalteter Veranstaltungsraum für bis zu 100 Personen wird ebenfalls zur Verfügung stehen, ideal für Weihnachtsfeiern oder private Feiern. Die großen Fenster sorgen für viel Tageslicht und können bei Bedarf zur Terrasse geöffnet werden – perfekt für gesellige Runden im Freien!

Technische Aufwertung und Gästezimmer

Doch nicht nur das Restaurant wird aufgewertet. Auch die 17 Gästezimmer, die insgesamt 36 Betten bieten, werden frisch renoviert und neu möbliert. Ab März sollen die Zimmer direkt oder über gängige Buchungsportale buchbar sein. Man darf gespannt sein, wie die Mischung aus traditionellem und modernem Design bei den Gästen ankommen wird. Die Vorbereitungen gehen Hand in Hand mit umfangreichen technischen Arbeiten – von der Erneuerung der Kältetechnik bis hin zur Umstellung auf LED-Beleuchtung. So wird die „Kapelle“ nicht nur ein Ort zum Essen und Feiern, sondern auch ein nachhaltiger Betrieb, der in die Zukunft blickt.

Ein weiterer Aspekt, der nicht unberücksichtigt bleiben sollte: Energieeffizienz ist in der Gastronomie ein großes Thema, nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus ökologischen Gründen. So könnte beispielsweise die BAFA-Energieberatung für den Mittelstand eine interessante Option für die Betreiber sein, um ihre Kosten zu optimieren und gleichzeitig einen nachhaltigen Betrieb zu führen. Förderungen für neue Kälteanlagen oder den Austausch fossiler Heizungen sind ebenfalls Möglichkeiten, die in der Gastronomie nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Mit all diesen Maßnahmen und dem Engagement von Alina Kellner und Andreas Ludescher wird die „Kapelle“ nicht nur ein Ort für gute Küche, sondern auch ein bedeutender Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Kressbronn bleiben. Reservierungen für Restaurantbesuche ab dem ersten Advent sowie für Weihnachtsfeiern können bereits per E-Mail an info@zurlapelle.de getätigt werden. Also, auf zur „Kapelle“ – die Vorfreude ist riesig!