Heute ist der 11.08.2026 und wir schauen uns mal die aktuelle Lage des Tourismus in Berlin an. Die Hauptstadt hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 etwa 5,9 Millionen Besucher angelockt. Das klingt erst mal nicht schlecht, oder? Aber halt, da gibt es einen Haken: Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von 0,3 Prozent. Auch die Übernachtungen sind gesunken – um 2,7 Prozent auf 13,6 Millionen. Aber woher kommt dieser Rückgang?

Ein Großteil dieses Rückgangs ist auf die weniger zahlreich gewordenen internationalen Gäste zurückzuführen. Knapp zwei Millionen Besucher aus dem Ausland sorgten für nur 5,2 Millionen Übernachtungen, was bedeutet, dass wir hier einen Rückgang von 4,1 Prozent bei den Gästen und 6,4 Prozent bei den Übernachtungen beobachten konnten. Besonders aus den europäischen Ländern – 1,47 Millionen kamen hierher – und speziell aus dem Vereinigten Königreich, wo die Zahlen ebenfalls nach unten gingen. Die USA, traditionell ein großer Markt für Berlin, machten da keine Ausnahme. Komischerweise hat der Inlandstourismus jedoch ein Plus von 1,8 Prozent verzeichnet, mit 3,9 Millionen deutschen Gästen.

Die Zahlen im Detail

So, jetzt aber mal konkret: Die Übernachtungen von deutschen Besuchern sanken zwar um 0,3 Prozent auf 8,3 Millionen, aber die Gesamtbilanz zeigt, dass Berlin nicht ganz vom Radar der Reisenden verschwunden ist. Im Jahr 2022 wurden nur 29,4 Millionen Übernachtungen aufgezeichnet – über eine Million weniger als im Jahr davor. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 waren es noch stolze 34 Millionen Übernachtungen! Das macht schon nachdenklich.

Wenn wir die Zahlen aus dem Frühjahr 2026 betrachten, sehen wir ein ähnliches Bild. Rund 5,9 Millionen Gäste besuchten die Hauptstadt, und die Übernachtungen lagen bei 13,6 Millionen. Im Juni, dem ersten Hochsommermonat, wurden 1,2 Millionen neue Gäste gezählt. Der Inlandstourismus behielt sein Plus mit 3,9 Millionen Gästen, während die internationalen Besucherzahlen um 4,1 Prozent und deren Übernachtungen um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen. Die Gäste aus dem Vereinigten Königreich blieben die fleißigsten Bucher, auch wenn ihre Zahlen um 5,7 Prozent gesunken sind. Die Amis? Die buchten 9,9 Prozent weniger Übernachtungen.

Die Hotellerie im Wandel

Die Berliner Hotellerie hat in der ersten Jahreshälfte 2023 mit 693 Unterkünften und insgesamt 142.848 Betten eine Auslastung von 52,3 Prozent erreicht. Das klingt nach einer soliden Basis, aber die Frage bleibt: Wie lange können die Betriebe das durchhalten, wenn die Zahlen weiter sinken? Zudem stehen den Reisenden auch 10 Urlaubscampingplätze für eine Übernachtung zur Verfügung, was eine interessante Alternative für viele sein könnte. Vielleicht die Lösung, um die Zahlen wieder nach oben zu treiben?

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Es bleibt spannend, wie sich der Tourismus in Berlin entwickeln wird. Der Rückgang der internationalen Besucher ist besorgniserregend, während die Deutschen sich anscheinend wieder mehr auf ihr eigenes Land konzentrieren. Ob das eine vorübergehende Phase ist oder ob wir uns auf einen langfristigen Wandel einstellen müssen, ist noch ungewiss. Eines ist jedoch klar: Berlin hat viel zu bieten, und das sollte nicht in Vergessenheit geraten!