Heute ist der 12.05.2026 und in der Welt der Hotellerie tut sich einiges. Die Nachfrage nach Hotelimmobilien im DACH-Raum befindet sich in einem ständigen Wandel. Immer mehr spüren Asset Manager den Druck, ihre Strategien in kürzeren Zyklen anzupassen. Das ist keine leichte Aufgabe, aber wer nicht flexibel ist, hat es schwer. Ein Online-Panel, organisiert von mrp Hotels, hat kürzlich eine spannende Diskussion mit Vertretern der Erste Group, LLB Immo KAG, Lindner Hotel Group und Livory Capital beleuchtet. Dabei wurde klar: Aktives Asset Management ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg von Hotelimmobilien!
Im ersten Quartal 2026 gab es bereits positive Zeichen. Die Auslastung in einem Portfolio von rund 20 Hotels in der DACH-Region stieg um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Das klingt doch vielversprechend! Auch die durchschnittliche Zimmerrate konnte um 1,0 % zulegen. Ein wirklich erfreuliches Ergebnis, vor allem wenn man bedenkt, dass der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) um 3,4 % wuchs – vor allem durch die höhere Belegung. Klar, die Energie- und Personalkosten belasten die Margen, aber die Hoteliers zeigen sich kreativ. Der Fokus hat sich auf Volumen statt auf Rate verschoben, denn die Gäste sind preissensibler geworden. Das hat zur Folge, dass Budget- und Economy-Hotels sowie Serviced Apartments besser dastehen als klassische Full-Service-Häuser.
Ein dynamischer Markt
Die Nachfrage ändert sich ständig: Kurzfristige Buchungen und regionale Ziele gewinnen an Bedeutung, während internationale Verbindungen eher unter Druck geraten. Ein flexibles Konzept, das sich an die Gegebenheiten anpasst, ist Gold wert. Das Panel hat deutlich gemacht, dass Asset Management operativer werden muss – eine enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümern und Betreibern ist unerlässlich. Die kontinuierliche Analyse der Performance und die strategische Ausrichtung eines Hotels sind entscheidend, um im Wettbewerb bestehen zu können.
Doch es gibt noch mehr zu berichten. Finanzierungsbedingungen sind alles andere als stabil. Zinsanhebungen werden wahrscheinlicher, je länger die Krise anhält. Die Unsicherheiten lassen viele Investoren zögern. Aber! Die DACH-Region bleibt ein Eckpfeiler des europäischen Hotelmarktes. Die Stabilität, Liquidität und das Wachstum dieser Region machen sie zu einem attraktiven Ziel für Investoren.
Im Jahr 2025 gab es eine bemerkenswerte Erholung des Marktes. Deutschland bleibt der größte Hotelmarkt in Europa, und das Transaktionsvolumen hat sich im Dezember um über 160 % im Vergleich zum Vorjahr auf rund €2,5 Milliarden erhöht. Das ist ein starkes Signal! Auch Österreich und die Schweiz zeigen ähnliche Trends. Österreich profitiert als Premium-Leisure-Markt, mit einem Übernachtungswachstum von 14 % in den letzten zehn Jahren. Die Preise dort klettern auf Rekordniveau. Und die Schweiz? Die hat sich als Premium-Markt mit einer Preisdynamik von 20 % seit 2015 etabliert.
Die DACH-Region kombiniert Stabilität und Wachstum und erzielt regelmäßig einen überproportionalen Anteil am europäischen Hotel-Transaktionsvolumen. In einem sich ständig verändernden Markt sind die Chancen für Investoren groß, auch wenn die Herausforderungen nicht zu unterschätzen sind. Das aktuelle Umfeld erfordert von den Hoteliers, kreativ und anpassungsfähig zu sein, um die wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit ihrer Häuser zu sichern. Die nächsten Monate versprechen spannend zu werden!