In den letzten Jahren hat sich ein bemerkenswerter Trend in der Reisebranche abgezeichnet: Die Deutschen zieht es zunehmend in die Natur. Airbnb hat nun untersucht, welche Unterkünfte in Deutschland am häufigsten auf Wunschlisten gespeichert werden, und das Ergebnis ist nicht überraschend. Es sind vor allem naturnahe Unterkünfte, die den Puls der Zeit treffen. Diese Beobachtung könnte man fast als einen Aufruf zu mehr grünem Urlaub verstehen. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Aufenthalte in ländlichen Regionen, und das mit gutem Grund!
Fast zwei Drittel der Übernachtungen deutscher Gäste über Airbnb fanden 2025 außerhalb der Städte statt. Das zeigt, wie stark das Interesse an Naturreisen gewachsen ist. Suchanfragen nach solchen Reisen in Deutschland sind von 2023 bis 2025 um satte 35 % gestiegen! Besonders die Generation Z ist hier als treibende Kraft zu nennen. Diese junge Reisenden-Generation hat eine Vorliebe für Erholung und Entspannung in der Natur entwickelt. Sie sind auf der Suche nach einer Flucht aus dem hektischen Alltag, und die Natur bietet genau das.
Beliebte Unterkünfte und Regionen
Man könnte beinahe sagen, dass die Natur zum neuen Hotspot geworden ist. Ein modernes Chalet mit Blick auf den See in Windebruch (Nordrhein-Westfalen) hat es sogar auf Platz 34 der meistgewünschten Unterkünfte weltweit geschafft! Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben jeweils drei Unterkünfte in der Topliste, während Hessen mit zwei vertreten ist. Die Beliebtheit dieser Regionen ist kein Zufall, denn sie bieten eine beeindruckende Kulisse und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.
Die beliebtesten deutschen Naturregionen sind die Eifel, das Allgäu, die Mosel, Oberbayern, Niederbayern und der Schwarzwald. Und das Beste? Es gibt über fünfmal so viele Unterkünfte auf Airbnb in ländlichen Gebieten als in den großen Städten wie Berlin, Hamburg und München zusammen. Fast zwei Drittel der deutschen Unterkünfte auf Airbnb wurden im vergangenen Jahr in ländlichen Gebieten gebucht. Das spricht Bände!
Die Kraft der Generation Z
Was die Generation Z betrifft, so ist ihr Interesse an Naturreisen in den letzten drei Jahren mehr als doppelt so stark gewachsen wie das an Städtereisen. Mehr als 70 % dieser jungen Leute planen, im Jahr 2026 ein bis drei Kurzreisen in die Natur zu unternehmen. Die Suche nach Stressabbau, Erholung und neuen Entdeckungen treibt sie an. Und was sind die beliebtesten Aktivitäten? Wandern, Schwimmen, Fotografieren und sogar Joggen stehen hoch im Kurs. Man kann sich gut vorstellen, wie sie mit Freunden und Familie die Natur genießen und dabei neue Orte entdecken!
Ein interessanter Aspekt ist, dass über 60 % der deutschen Naturreisenden angeben, sich durch ihre Reisen in die Natur stärker mit den Regionen verbunden zu fühlen. Das zeigt, wie wichtig es ist, die eigene Umgebung zu schätzen und die Schönheit der Natur zu entdecken.
Wirtschaftliche Aspekte und Gastgeber
Natürlich spielt auch die wirtschaftliche Seite eine Rolle. Typische Gastgeber in ländlichem Deutschland verdienen etwa 4.300 € pro Jahr durch die Vermietung ihrer Unterkünfte. Das ist eine willkommene zusätzliche Einnahmequelle, die vielen Familien zugutekommt. Gäste in ländlichen Reisezielen geben im Schnitt rund 100 € pro Tag aus. Diese Ausgaben fließen direkt in die lokale Wirtschaft und tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.
Airbnb ist seit seiner Gründung im Jahr 2007 als Plattform für Gastgeber und Reisende ein wichtiger Akteur im Tourismussektor. Mit über 5 Millionen Gastgebern weltweit hat das Unternehmen die Reisegewohnheiten vieler Menschen verändert. Und als offizieller Premium-Partner der ITB Berlin 2023 ist Airbnb gut positioniert, um den Trend zu Naturreisen weiter zu fördern.
Die Zukunft der Reisen in Deutschland scheint also grün zu sein. Die Natur ruft, und die Menschen hören hin!