Ein neues Kapitel im Wiesn-Kosmos: Klaus Bartl und sein Flößerstadl erobern das Oktoberfest
Heute ist der 7.07.2026 und die Vorfreude auf das Oktoberfest in München steigt schon jetzt. In diesem Jahr gibt es einige aufregende Neuigkeiten, die die Gemüter erregen. Klaus Bartl, ein Name, der in den letzten Jahren oft in den Nachrichten war, hat endlich den Zuschlag für sein eigenes Wiesnzelt erhalten. Das neue Zelt wird den Namen „Flößerstadl“ tragen und soll in den kommenden Wochen aufgebaut werden. Ein echter Grund zur Freude für Bartl und seine Anhänger!
Der Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Christian Scharpf (SPD) hat die Entscheidung offiziell bekannt gegeben. Was viele nicht wussten: Bartl betreibt bereits die Almwirtschaft in Haar und einen Campingplatz in Thalkirchen. Der Mann hat also nicht nur das Gespür für gutes Essen, sondern auch für die richtige Atmosphäre. Vor nicht allzu langer Zeit hatte Bartl noch Absagen kassiert, doch jetzt ist er endlich am Ziel. Man könnte sagen, er hat die Geduld eines Bären – und die hat sich ausgezahlt!
Ein turbulentes Rennen um das Zelt
Ein Blick auf die Vorgeschichte zeigt, dass es alles andere als einfach war, diesen Platz zu ergattern. Alexander Egger, der zunächst den Vertrag für das Zelt handhaben sollte, ließ die Frist zur Unterschrift verstreichen. Das hat ihn in eine missliche Lage gebracht – und nun stellt er das traditionelle Vergabeverfahren der Stadt in Frage. Es ist verrückt, wie schnell sich das Blatt wenden kann, oder?
Egger hat bereits rechtliche Schritte eingeleitet und kämpft für seine „Münchner Stubn“. Aber diese Auseinandersetzung könnte sich noch hinziehen, denn ein Termin vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht steht bereits an – am 11. September, nur acht Tage vor dem Start des Oktoberfestes. Da kann man nur hoffen, dass alles glattgeht und die Vorbereitungen nicht ins Stocken geraten.
Ein neuer Anfang für Bartl
Für Klaus Bartl bedeutet der Zuschlag nicht nur ein neues Zelt, sondern auch die Übernahme der beliebten Hühnerbraterei „Bartl’s Flößerstadl“. Das erfordert natürlich viel Planung und Organisation. Bis spätestens Anfang August muss der Aufbau der kleinen Wiesnzelte beginnen, damit alles rechtzeitig zum Oktoberfest, das in diesem Jahr vom 19. September bis 4. Oktober stattfindet, fertig ist. Eine ganz schöne Herausforderung – aber Bartl hat das Zeug dazu!
Besonders erfreulich ist die Unterstützung, die Bartl von der Wirtegemeinschaft erhält. Das zeigt, dass man in der Branche zusammenhält. Jeder kennt die Unwägbarkeiten, die ein großes Fest wie das Oktoberfest mit sich bringt. Und das schon seit über 150 Jahren, wie die Paulaner- und Schottenhamel-Zelte belegen, die in Familienbesitz sind und bereits im Aufbau sind.
Die kommenden Wochen werden also spannend. Wir drücken Bartl die Daumen, dass alles nach Plan läuft und er sein Flößerstadl mit all den Köstlichkeiten und der fröhlichen Atmosphäre füllen kann, die das Oktoberfest so besonders macht. Prost und auf eine gute Zeit! Ein ganz neues Kapitel in der Wiesn-Historie hat begonnen!
