Heute ist der 31.05.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Welt des Entertainments, die nicht nur für Fans von Harald Schmidt von Interesse sein dürften. Der Kabarettist, bekannt für seine scharfen Kommentare und seinen witzigen Blick auf die Gesellschaft, hat sich jüngst am Rande seines Auftritts beim Theaterfestival Steudltenn in Tirol geäußert. Und wie das bei ihm so ist, hat er nicht mit Kritik an der Medienlandschaft gespart.
In einem Interview machte Schmidt kein Geheimnis aus seiner Meinung über die „links-grüne Ausrichtung“ der Berichterstattung bei ARD und ZDF. Er nennt sich selbst den „alten weißen Mann in Vollendung“ und sieht sich fest verankert in der „Bonner Republik“ – stockkonservativ, wie er selbst sagt. Mit einem Schmunzeln lässt er die Zuschauer wissen, dass er in diesem Jahr 100 bis 120 Auftritte geplant hat, wobei sich die Titel seiner Programme nur ändern, während der Inhalt gleich bleibt. Man könnte sagen, das ist ein bisschen wie ein gutes altes Rezept, das immer wieder aufgekocht wird.
Ein kritischer Blick auf die Medien
Schmidt äußerte Bedenken hinsichtlich der Kluft zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung. „Die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen ist wenig informativ“, so sein Urteil. Er bemerkt, dass Deutschland im Umbruch ist, auch wenn die Medien oft das Gegenteil behaupten. Dabei lobt er die Lebensfreude und Offenheit der Stadtbilder in Deutschland, die in den Nachrichten oft unter den Tisch fallen. Ein bisschen mehr Optimismus könnte der Berichterstattung nicht schaden, denkt man sich.
Sein Publikum, überwiegend älter, möchte Dampf ablassen, und Schmidt kommt diesem Bedürfnis mit seinen Auftritten nach. Wenn er über den Tod auf der Bühne sinniert, wirkt das fast wie eine philosophische Betrachtung des Lebens – er selbst hält den Gedanken an einen banalen Tod im Supermarkt für wahrscheinlicher. Ein charmanter Gedanke, irgendwie.
Der Entertainer und die Politik
Er zeigt sich auch als scharfer Beobachter der politischen Landschaft. Über Donald Trump sagt er, der sei ein „genialer Entertainer“. Die amerikanische Politik versteht er jedoch nicht wirklich und gibt zu, dass ihm der ganze Zirkus manchmal unverständlich erscheint. Und während die Fußball-WM vor der Tür steht, gibt er den Fans einen Rat: „Bleibt lieber zu Hause und schaut euch das Spiel im Fernsehen an.“ Die Ticketpreise sind, ganz ehrlich, einfach unverschämt. Schmidt empfiehlt der Regierung, bis zur WM durchzuhalten – ein passender Kommentar in diesen bewegten Zeiten.
Nach den Dreharbeiten für das ZDF-Traumschiff braucht er auch mal eine Auszeit, um sich zu entspannen. Das ist ja auch notwendig, wenn man so viel unterwegs ist. Über laufende juristische Verfahren, wie das um seine Kollegin Collien Fernandes, äußert er sich jedoch nicht. Man merkt, dass er die Herausforderungen der Medienbranche als ernst ansieht, und die Notwendigkeit von Innovation ist ihm ein großes Anliegen.
Wie wird es mit Harald Schmidt weitergehen? Ein TV-Comeback sieht er für sich selbst nicht, da er den heutigen TV-Machern nicht ganz traut. Aber eines ist sicher: Wenn er auf der Bühne steht, wird er sein Publikum mit seinen scharfen Bemerkungen und seiner einzigartigen Art auch weiterhin zum Lachen bringen. Und darauf können wir uns freuen!