Heute ist der 8.09.2026. In den letzten Monaten hat sich auf dem europäischen Hotelinvestmentmarkt einiges getan. Ja, die Investoren scheinen sich zunehmend auf das gehobene und luxuriöse Segment zu konzentrieren. Die Zahlen sprechen für sich: Im ersten Halbjahr 2026 floss die Hälfte des gesamten Investitionsvolumens in „Upper Upscale“- und „Upscale“-Hotels. Wirklich spannend! Das gesamte Transaktionsvolumen in Europa erreichte 11,7 Milliarden Euro, was zwar einen Rückgang von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, aber im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt immer noch um knapp 20 Prozent höher liegt. Man könnte sagen, der Markt hat seine Höhen und Tiefen, aber die Sehnsucht nach Qualität bleibt ungebrochen.

Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der großvolumigen Transaktionen. Die Zahl der Deals über 100 Millionen Euro stieg um 30 Prozent. Das bedeutet, dass größere Investoren, die bereit sind, tief in die Tasche zu greifen, den Markt dominieren. Ein gutes Beispiel dafür ist der Verkauf des Pullman Paris Tour Eiffel an ein Investorenkonsortium oder die Übernahme des ehemaligen Westminster Curio Collection Hotels in London durch Riu Hotels & Resorts. Auch in Wien gab es eine spannende Entwicklung mit dem Verkauf des Park Hyatt aus der Insolvenzmasse der Signa Group an einen Privatinvestor. Diese Transaktionen zeigen, dass trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten das Interesse an hochwertigen Hotelimmobilien ungebrochen bleibt.

Investitionsströme und Trends

In Deutschland sieht die Situation etwas anders aus. Hier lag das Transaktionsvolumen bei 603 Millionen Euro und damit auf Platz fünf in der europäischen Rangliste, was einem Rückgang von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dennoch bleibt Deutschland ein wichtiger Player auf dem Markt. Der Verkauf eines Portfolios von Aroundtown an die Ironstone Group und Ogilvy Capital trug maßgeblich zum Transaktionsvolumen bei. Und der durchschnittliche Preis pro verkauftem Zimmer stieg um neun Prozent auf 228.416 Euro. Das lässt darauf schließen, dass die Qualität der Objekte, auch wenn die Zahl der Transaktionen sinkt, weiterhin hoch ist.

Wenn man sich die Länderstatistiken ansieht, wird das Bild noch klarer: Das Vereinigte Königreich führt mit einem beeindruckenden Volumen von 3,22 Milliarden Euro, gefolgt von Spanien mit 2,66 Milliarden Euro. London bleibt der gefragteste Hotspot mit einem Transaktionsvolumen von 2,3 Milliarden Euro. Komischerweise scheinen asiatische Investoren auf dem Vormarsch zu sein – ihr Transaktionsvolumen ist um 500 Prozent gestiegen! Im Gegensatz dazu verzeichneten Investoren aus Amerika einen Rückgang von 87 Prozent. Das zeigt, wie stark sich die Ströme im internationalen Investmentverhalten verschieben.

Der Blick nach vorne

Die Prognosen für das zweite Halbjahr sind optimistisch. Cushman & Wakefield erwartet mehrere großvolumige Transaktionen, die sich positiv auf das Transaktionsvolumen auswirken könnten. Die positive Dynamik wird nicht zuletzt durch die strategische Verlagerung der Investoren und ein günstigeres Kreditumfeld unterstützt. Im Osten Europas gibt es bereits Anzeichen für ein starkes Wachstum – ein bisschen wie ein frischer Wind, der durch die Branche weht. Städte wie Mailand und Budapest zeigen beeindruckende Wachstumsraten von 24 und 15 Prozent. Das ist einfach nur spannend!

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Letztlich bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiter entwickeln wird. Es gibt viel Bewegung und das Interesse an hochwertigen Hotelimmobilien wird wohl auch in Zukunft bestehen bleiben. Man kann die Entwicklungen kaum erwarten, während die Branche sich an die neuen Gegebenheiten anpasst. Immerhin gibt es hier jede Menge Potenzial für kreative Lösungen und innovative Konzepte, die das Hotelerlebnis der Gäste weiter verbessern. Und das ist ja schließlich das, worum es in der Branche geht!