Heute ist der 8.09.2026 und es gibt spannende Neuigkeiten aus der Welt der Hotellerie in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Acht Monate nach dem Insolvenzantrag der Revo Hospitality Group steuert das Insolvenzverfahren auf ein Ende zu. So berichten Interimsgeschäftsführer Gordon Geiser und Benedikt de Bruyn von GT Restructuring, dass die Situation sich allmählich klärt. Es ist wirklich bemerkenswert, wie sich die Dinge gewandelt haben!

Von insgesamt 178 insolventen Hotels haben bereits 125 den Besitzer gewechselt – das sind fast zwei Drittel! Fünf Hotelgruppen haben sich die größten Teile des Revo-Portfolios gesichert: Prism, Leonardo Hotels, B&B Hotels, Motel One und Brown Hotels. Man kann sich vorstellen, wie die Verhandlungen hinter den Kulissen abliefen. Die verbleibenden 29 Hotels stehen kurz vor der Vertragsunterzeichnung, und die Übergaben sollen in den kommenden Monaten, also September und Oktober, stattfinden. Das bedeutet, dass bald 154 Hotels in neue Hände übergeben sein werden!

Die Zukunft ungewiss

Doch nicht alles ist rosig. Neun Hotels haben noch keine klare Zukunft, und 15 wurden aufgrund hoher Investitionen in den Brandschutz geschlossen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass viele Hoteliers auf heißen Kohlen sitzen, während sie auf eine Lösung hoffen. Es ist auch interessant zu wissen, dass Verzögerungen bei Verkäufen oft außerhalb des Einflussbereichs von Revo liegen, was die Sache nicht einfacher macht. Wenn Eigentümer beabsichtigen, die Immobilie weiterzuverkaufen, ziehen sich die Prozesse manchmal in die Länge.

Es gibt keinen festen Stichtag für den Abschluss der Verfahren, aber Revo hat ausreichend Liquidität, um die verbleibenden Hotels weiterhin zu betreiben. Das gibt ein wenig Hoffnung, dass nicht alles verloren ist. Ein wichtiger Punkt ist, dass sich die ursprüngliche Planung in der technischen Abwicklung geändert hat. Jetzt wird überwiegend auf Asset Deals gesetzt. So wird es bis zum Jahresende klarer sein, wie es mit jedem einzelnen Hotel weitergeht. Das ist doch mal eine Ansage!

Die Gläubiger im Fokus

Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist der Umfang der Forderungen durch Gläubiger. Diese werden noch geprüft, und Gläubiger können bis zu einem Jahr nach Verfahrensaufhebung Forderungen anmelden. Man könnte sagen, dass hier der Teufel im Detail steckt. Auf der positiven Seite wird erwartet, dass die Gläubiger nicht leer ausgehen werden. Schließlich gibt es eine gute Wettbewerbssituation unter den Bietern, die den Erlös aus den Verkäufen im dreistelligen Millionenbereich anheben könnte.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Insgesamt könnte man sagen, dass die Situation sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Die Hotellandschaft ist im Umbruch, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge weiterentwickeln. Man fragt sich, wie viele neue Konzepte und Ideen aus diesen Umstrukturierungen hervorgehen werden und ob die neuen Betreiber frischen Wind in die Branche bringen können. Die Zukunft der Revo-Hotels könnte eine interessante Wendung nehmen, die wir genau im Auge behalten sollten.