Heute ist der 24.08.2026

In der Welt der Hotellerie gibt es immer wieder spannende Neuigkeiten zu vermelden. So auch bei den Privathotels Dr. Lohbeck, die im ersten Halbjahr 2026 einen Nettoumsatz von rund 54 Millionen Euro erwirtschafteten. Das sind schicke 4% mehr als im Vorjahr, was einem Zuwachs von 2 Millionen Euro entspricht. Ein Grund zur Freude, denn das Portfolio dieser Gruppe umfasst stolze 25 Hotels der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie in Deutschland und Österreich – da ist für jeden etwas dabei!

Ein besonders interessanter Punkt ist das im März 2025 erworbene Hotel Schwarzmatt in Badenweiler, das bereits in diesen Finanzzahlen enthalten ist. Geschäftsführer Peter Göhle führt die Umsatzsteigerung auf die hohe Nachfrage nach Inlandsreisen zurück. Und das merkt man auch: Die durchschnittliche Belegung der Hotels stieg in der ersten Jahreshälfte auf 60%. Das klingt nach einem vollen Haus und glücklichen Gästen!

Ambitionierte Ziele für 2026

Die Gruppe hat große Pläne für das gesamte Geschäftsjahr 2026. Ein Umsatz von 100 Millionen Euro soll erreicht werden – das wäre ein Rekord in der Unternehmensgeschichte! Um dieses Ziel zu erreichen, plant das Unternehmen eine Expansion im Segment der Freizeithotellerie und prüft verschiedene Übernahmeoptionen zur Vergrößerung des Portfolios. Man kann nur hoffen, dass sie dabei die richtigen Entscheidungen treffen, denn der Markt ist hart umkämpft.

Aktuell beschäftigt die Gesellschaft rund 1.300 Mitarbeiter. Das ist nicht nur eine Zahl, das sind Menschen mit Geschichten, Träumen und dem Ziel, ihren Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten. In einer Zeit, in der der Fachkräftemangel immer drängender wird, ist es umso wichtiger, dass die Unternehmen ihre Mitarbeiter gut behandeln und fördern.

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Marktentwicklungen in der deutschen Hotellerie

<pDoch wie steht es eigentlich um die gesamte Branche? Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat kürzlich die 25. Ausgabe des Branchenreports „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Dieser Report gilt als eines der wichtigsten Standardwerke und beleuchtet die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie im Geschäftsjahr 2025. Die deutsche Hotellerie hat ihren Erholungskurs fortgesetzt, jedoch das Vorkrisenniveau noch nicht vollständig erreicht. Die durchschnittliche Zimmerauslastung stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 68,1 Prozent im Vergleich zu 2024 – ein Lichtblick!

Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im klassischen Beherbergungsgewerbe stieg 2025 um 40,1 Prozent, was nicht gerade für ein sorgenfreies Klima spricht. Hinzu kommt, dass die deutsche Hotellerie mit einer hohen Kostenstruktur und moderaten Zimmerpreisen zu kämpfen hat, was zu einem gewissen Margendruck führt. Hier sind Entlastungen wie ein Bürokratieabbau und die Senkung der Energiepreise dringend nötig, um den Betrieben unter die Arme zu greifen. Herr Otto Lindner, der IHA-Vorsitzende, hat ganz recht: Verlässliche politische Rahmenbedingungen sind das A und O für eine florierende Branche.

Alles in allem zeigt sich, dass die Privathotels Dr. Lohbeck auf einem aufsteigenden Ast sind, während die Branche insgesamt noch einige Hürden zu überwinden hat. Es bleibt spannend, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche Rolle die Privathotels dabei spielen werden.