Sichtbarkeit in der DACH-Hotellerie: Ein Weckruf für Einzelhotels
Heute ist der 22.07.2026 und ich hätte da mal eine spannende Neuigkeit aus der DACH-Hotellerie für euch. Eine aktuelle Studie von maxonline Marketing hfw GmbH, die im Juli 2026 durchgeführt wurde, hat die Sichtbarkeit von 515 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter die Lupe genommen. Und, mein lieber Schwan, was da zu Tage gefördert wurde, ist alles andere als rosig!
Die Untersuchung hat gezeigt, dass die DACH-Hotellerie in generativen KI-Suchsystemen fast unsichtbar ist. Die durchschnittliche Sichtbarkeit der 472 Einzelhotels liegt bei lediglich 11,2 von 100 möglichen Punkten. Kaum vorstellbar, oder? Über 93 % der Hotels schaffen es nicht einmal, 20 Punkte zu erreichen. Es gibt sogar 28 Hotels, die in keiner einzigen Empfehlung auftauchen – und darunter sind auch Fünf-Sterne-Häuser! Ein echtes Armutszeugnis für die Branche.
Kettenhotels setzen sich durch
Ein Lichtblick? Vielleicht, wenn man die Kettenhotels betrachtet. Diese haben eine weitaus höhere Sichtbarkeit. Ihr durchschnittlicher Wert liegt bei 36,2 Punkten, was einfach zeigt, dass sie in den KI-Empfehlungen dreimal häufiger auftauchen als die privat geführten Einzelhotels. Kettenhotels erscheinen in durchschnittlich 72,8 Themenfeldern, während Einzelhäuser nur in 26,6 Themenfeldern sichtbar sind. Die Sterneklassifizierung spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Fünf-Sterne-Häuser haben zwar einen Durchschnittswert von 12,9 Punkten, während Vier-Sterne-Häuser bei 10,7 Punkten landen – aber das ist trotzdem nicht gerade berauschend.
Interessanterweise zeigt die Studie auch, dass die Sichtbarkeit nicht durch Sterne oder Preisniveau bedingt ist, sondern vielmehr durch die thematische Präsenz der Hotels. In der Schweiz liegt die Sichtbarkeit bei 14,3 Punkten, in Deutschland bei 11,2 und in Österreich sogar nur bei 9,6 Punkten. Das sind Zahlen, die einem schon ein bisschen zu denken geben. Die Daten stammen aus der AI-Visibility-Datenbank von Semrush, die über 289 Millionen echte KI-Prompts umfasst – da ist also nichts gefälscht oder geschönt!
Handlungsbedarf ist dringend angesagt
Die Ergebnisse sind ein klarer Weckruf für die Hotellerie. Wenn über 90 % der untersuchten Hotels unter 20 Punkten liegen, dann ist das ein klarer Hinweis darauf, dass hier Handlungsbedarf besteht. Empfehlungen aus der Studie sind: Sichtbarkeit messen, ein klares Thema besetzen, die Website mobil optimieren und externe Signale aufbauen. Regelmäßiges Nachmessen ist dabei das A und O. Denn nur so können Hotels in der digitalen Welt bestehen und nicht im Schatten der Kettenhotels verschwinden.
Die DACH-Hotellerie muss sich jetzt anstrengen, um in der digitalen Welt sichtbar zu werden. Vielleicht ist das der Impuls, den die Branche braucht, um kreative Wege zu finden, sich von der Masse abzuheben. Wer weiß, vielleicht steht der nächste große Erfolg schon vor der Tür – wenn man nur bereit ist, die richtigen Schritte zu gehen.
