Grenzenlos digital: Wie das neue Entry-/Exit System das Reisen revolutioniert
Heute ist der 16.09.2026 und wenn man sich mal die Situation an den Grenzen anschaut, wird einem schnell klar: Die Zeiten ändern sich. Mit dem neuen Entry-/Exit System (EES), das seit dem 6. September 2026 in der gesamten EU in Kraft ist, gibt es für Kurzzeitbesucher aus Nicht-EU-Ländern jetzt einige neue Vorschriften. Seit April 2026 müssen diese Reisenden Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild bei der Überquerung der Schengen-Außengrenzen registrieren lassen. Das klingt nach einer Menge Bürokratie, oder? Aber das ist noch nicht alles.
Die Schweiz hat sich mit der EU zusammengesetzt und um mehr Zeit für die Umsetzung gebeten – und sie haben sie auch bekommen! So dürfen an den Schweizer Grenzen die Kontrollen bei übermäßig langen Warteschlangen gelockert werden. Das gilt für insgesamt neun Schengen-Länder, darunter auch Deutschland, Frankreich und Italien. Wenn wir uns die letzten Sommermonate anschauen, wird schnell klar, dass die neuen Regelungen für einige Reisende zu langen Wartezeiten und verpassten Flügen geführt haben, auch an den Schweizer Flughäfen. Das war alles andere als entspannend!
Ein Blick auf die Details des EES
Aber was genau ist dieses EES und wie funktioniert es? Das digitale System ist nicht nur ein weiteres bürokratisches Monster. Es wurde am 10. April 2026 vollständig in Betrieb genommen und soll das Reisen sicherer und reibungsloser machen. Es registriert digital die Ein- und Ausreisen von Personen, die für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen in den Schengen-Raum reisen. Übrigens, Staatsangehörige der EU, des EWR und der Schweiz bleiben von dieser Registrierung ausgenommen – ganz schön fair, oder?
Die Abläufe an den Grenzkontrollstellen haben sich durch das EES geändert. Statt Papiere zu stempeln, werden jetzt biometrische Daten erfasst. Ja, das bedeutet, dass man beim ersten Mal seine Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild abgeben muss. Aber keine Panik, nachfolgende Reisen erfordern lediglich eine schnelle Verifizierung. Und das alles geschieht in Übereinstimmung mit dem europäischen Datenschutzrecht, also keine Sorge um die Privatsphäre!
Die Zukunft der Grenzkontrollen
Das neue System, das am 12. Oktober 2025 in Betrieb genommen wurde, setzt einen neuen Standard für die elektronische Erfassung von Daten. An Grenzübergangsstellen werden Passdaten, biometrische Daten sowie Ein- und Ausreisedaten erfasst. Man könnte sagen, das ist fast schon Science-Fiction! Und wie sieht’s mit den Selbstbedienungs-Terminals aus? An einigen Flughäfen stehen sie bereit, um den Prozess zu beschleunigen. Wie gesagt, alles soll einfacher und schneller gehen!
Die Einführung des EES erfolgt schrittweise – und es ist ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung der Grenzkontrollen. Die Schutzmaßnahmen an den Außengrenzen der EU bleiben dabei eine hohe Priorität. Wer mehr über die neuen Verfahren erfahren möchte, findet auf der offiziellen Website „Travel Europe“ weiterführende Informationen. Es bleibt also spannend, wie sich das Reisen in der Zukunft entwickeln wird. Wir sind gespannt, was uns noch alles erwartet!
